TermiTec C1P · C1N
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Alle Bedienungsanleitungen zum TermiTec an einem Ort — vom Auspacken bis zum Update, durchsuchbar bis in den einzelnen Absatz, jede Anleitung ausführlich und als Kurzfassung.
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Wenn etwas nicht geht
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Glossar
Die Begriffe, die am TermiTec und in den Anleitungen immer wieder vorkommen — kurz erklärt, mit Verweis auf die Anleitung, in der sie eine Rolle spielen.
- SPEICHERN
- So steht es auf dem Bildschirm – am Touchscreen oder im WebGUI: auf einer Schaltfläche, über einem Feld oder in einer Meldung.
- Ein Symbol des Touchscreens. Im Text steht immer auch sein Name, etwa „das orange Zahnrad-Symbol“.
- .DDD
- Dateiendungen, Dateinamen und Adressen.
- 1
- Die Schritte der Reihe nach ausführen.
- Fachbegriff
- Gepunktet unterstrichen: Maus darauf zeigt die Erklärung.
- Kasten mit Strich links: ein Hinweis – mit rotem Strich eine Warnung.
TermiTec · Bereich Erste Schritte
Das TermiTec im Überblick
Das TermiTec hängt an der Wand – genau dort, wo Ihre Fahrer ohnehin vorbeikommen. Der Fahrer steckt seine Fahrerkarte hinein oder hält den NFC-Tag an seinem Führerschein davor, und das Terminal erledigt den Rest: Es liest die Daten, speichert sie und überträgt sie an das Ziel, das Sie eingestellt haben.
Diese Anleitung stellt Ihnen die beiden Geräte TermiTec C1P und TermiTec C1N vor. Sie erfahren, was die Geräte können, was vorne und hinten am Gehäuse sitzt, was im Karton liegt, worauf Sie bei Strom und Aufstellort achten müssen und was Ihre Fahrer am Gerät erleben.
01 Zwei Geräte: C1P und C1N
Zuerst ein Überblick: Das TermiTec gibt es in zwei Ausführungen. Beide sehen gleich aus, werden gleich bedient und gleich eingerichtet – sie unterscheiden sich nur darin, was man an ihnen auslesen kann.
| Gerät | Was es kann |
|---|---|
| TermiTec C1P | Es liest Fahrerkarten aus, übernimmt Dateien von USB-Downloadgeräten und erfasst die Führerscheinkontrolle per NFC. Damit ist es das Gerät für Standorte, an denen ausgelesen wird. |
| TermiTec C1N | Es erfasst nur die Führerscheinkontrolle per NFC. Einen Kartenleser und die USB-Schnittstelle vorne hat es nicht. Alles andere – Touchscreen, Menü, Netzwerk, Upload und Stromversorgung – ist genau wie beim C1P. |
Für beide Geräte gilt: Sie brauchen keinen PC daneben und keine Tastatur. Eingerichtet wird das Terminal entweder direkt am Touchscreen oder bequem im Browser über seine Weboberfläche, das WebGUI. Beide Wege sind durch ein Passwort geschützt. Wie Sie das Terminal aufhängen und anschließen, zeigt Ihnen die Anleitung „Aufstellen und anschließen“. Für die Konfiguration gibt es je eine eigene Anleitung: „Konfiguration am Terminal“ und „Konfiguration im WebGUI“.
Diese und alle weiteren Anleitungen gelten für das C1P und das C1N. Wo sich die beiden unterscheiden, steht es ausdrücklich dabei – meist als Hinweis „nur C1P“. Welches Gerät Sie vor sich haben, erkennen Sie am schnellsten an der Vorderseite: Nur das C1P hat einen Kartenschlitz und eine USB-Buchse.
02 Vorderseite und Rückseite
Schauen wir uns das Gehäuse genauer an. Auf der Vorderseite sitzt alles, was die Fahrer brauchen; auf der Rückseite liegen die Anschlüsse für Strom und Netzwerk. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen jedes Teil:
| Teil | Was es ist | Gerät |
|---|---|---|
| Display (vorne) | Ein kapazitiver 7-Zoll-Touchscreen mit IPS-Technologie, Format 16:9, 1024 × 600 Bildpunkte. Sie bedienen ihn mit dem Finger. | C1P und C1N |
| Kartenleser (vorne) | Ein Leser für kontaktbehaftete Chipkarten. Er liest alle Fahrerkarten. | nur C1P |
| NFC-Leser (vorne) | Ein Leser für Nahfeldkommunikation. Er liest NFC-Tags, zum Beispiel für die Führerscheinkontrolle. | C1P und C1N |
| USB-A-Schnittstelle (vorne) | Hier stecken Sie Speichergeräte an. Das Terminal liest von USB-Downloadgeräten die Dateien mit den Endungen, die die Anleitung „Technische Daten“ in Abschnitt 4 aufzählt. | nur C1P |
| USB-C-Schnittstelle (hinten) | Hier schließen Sie das Netzteil an, das das Terminal mit Strom versorgt. | C1P und C1N |
| RJ45-Ethernet-LAN-Schnittstelle (hinten) | Hier verbinden Sie das Terminal per Netzwerkkabel mit Ihrem lokalen Netzwerk. Über diese Buchse kann es auch seinen Strom beziehen (Power over Ethernet). | C1P und C1N |
Ins Netzwerk kommt das Terminal also auf zwei Wegen: per Kabel über die RJ45-Buchse oder kabellos per WLAN. Für den Strom gibt es ebenfalls zwei Wege – das Netzteil an der USB-C-Buchse oder Power over Ethernet über das Netzwerkkabel. Mehr dazu lesen Sie in Abschnitt 4.
Am C1P zeigen drei Gravuren auf der Vorderseite, wo was hingehört: ein Chip-Symbol mit Pfeil für die Fahrerkarte, ein NFC-Symbol für den Führerschein und ein USB-Symbol für das Downloadgerät. Das Chip-Symbol bildet dabei die Fahrerkarte selbst ab – Chip und Pfeil sitzen auf der Karte genauso. So finden sich auch Fahrer zurecht, die das Gerät zum ersten Mal sehen.
03 Lieferumfang
Prüfen Sie nach dem Auspacken, ob alles da ist. Im Karton liegen diese Teile:
| Anzahl | Lieferteil | Details |
|---|---|---|
| 1 | TermiTec (C1P bzw. C1N) | Das Terminal selbst. |
| 1 | Schablone | Eine Pappschablone für die Wandmontage, mit den Bohrlöchern zu 6 mm. |
| 2 | Schrauben | Kreuzschlitz, 4,0 × 30 mm, Antrieb PZ2. |
| 2 | Dübel | Universaldübel, 6 × 30 mm. |
Beachten Sie: Ein Netzteil und ein Netzwerkkabel gehören nicht zum Lieferumfang. Halten Sie deshalb vor der Montage das eine oder das andere bereit – je nachdem, wie das Terminal seinen Strom bekommen soll. Welche Anforderungen Netzteil und Kabel erfüllen müssen, steht im nächsten Abschnitt.
04 Sicherheit und Aufstellort
Bevor Sie das Terminal anschließen, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Sicherheitshinweise. Sie sind schnell gelesen – und sie bewahren das Gerät vor Schaden.
Strom
Verwenden Sie ausschließlich ein USB-C-Netzteil mit Power Delivery (PD), das 5,1 Volt bei 5 Ampere liefert (Netzteil mit 27 Watt). Ein falsches Netzteil kann Schaden am Terminal verursachen.
Statt über ein Netzteil kann das Terminal seinen Strom auch über das Netzwerkkabel beziehen (Power over Ethernet). Dafür müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: ein Netzwerkkabel der Kategorie 5 Enhanced (CAT 5e) oder höher, und ein PoE-Injektor oder PoE-Switch nach dem Standard PoE+ (IEEE 802.3at).
Aufstellort
- Verwenden Sie das Terminal nur im Innenbereich.
- Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung auf das Gerät.
- Die Umgebungstemperatur muss zwischen 5 °C und 40 °C liegen.
Wählen Sie den Platz außerdem so, dass Ihre Fahrer ohnehin daran vorbeikommen – etwa am Eingang, in der Werkstatt oder im Fahrerraum – und dass dort Strom und Netzwerk erreichbar sind.
Passwort
Ab Werk lautet das Passwort für die Einstellungen termitec. Ändern Sie es aus Sicherheitsgründen umgehend, sonst kann jeder, der das Handbuch kennt, Ihr Terminal umstellen. Im WebGUI geht es seit Version 1.3.1 ohnehin nicht anders: Bei der ersten Anmeldung mit dem Standardpasswort verlangt es zuerst ein eigenes. Wie das geht, zeigen die Anleitungen „Konfiguration am Terminal“ in Abschnitt 7 und „Konfiguration im WebGUI“ in Abschnitt 3.
HTTP-Proxy
Führt Ihr Netzwerk den Weg ins Internet über einen Proxy, können Sie ihn im Terminal eintragen. Je nach Upload-Methode wird der Proxy dann für die Übertragung genutzt – und außerdem für die Software-Updates des Terminals.
05 Am Gerät: Karte, NFC-Tag, Downloadgerät
Für Ihre Fahrer ist das Terminal denkbar einfach: Es gibt drei Handgriffe, und keinen davon muss man lernen. Das Terminal erkennt von selbst, was gerade passiert.
| Handgriff | Was geschieht |
|---|---|
| Fahrerkarte stecken (nur C1P) | Der Fahrer steckt seine Karte in den Kartenschlitz. Das Terminal meldet Karte eingesteckt und liest die Karte; dabei zeigt es an, was es gerade liest, etwa Lese Aktivitätsdaten. Ist es fertig, erscheint Karte kann entfernt werden. Erst dann zieht der Fahrer die Karte wieder heraus. |
| NFC-Tag vorhalten | Der Fahrer hält den NFC-Tag, der an seinem Führerschein klebt, an den NFC-Leser. Das Terminal liest den Tag und erfasst die Führerscheinkontrolle mit Zeitstempel. |
| Downloadgerät anstecken (nur C1P) | Der Fahrer steckt ein USB-Downloadgerät oder einen USB-Stick an die USB-Buchse vorne. Findet das Terminal darauf Tachographdaten, fragt es, ob es die Dateien kopieren soll (Kopieren oder Überspringen). Nach dem Kopieren fragt es, ob es die kopierten Dateien vom USB-Stick löschen soll (Löschen oder Behalten). Zum Schluss meldet es, dass der USB-Stick ausgeworfen wurde und sicher entfernt werden kann. |
Bei jedem dieser Ereignisse piept das Terminal kurz – sofern das akustische Signal (Buzzer) eingeschaltet ist. Ab Werk ist es das. Wie Sie den Buzzer abschalten, zeigen die Anleitungen „Konfiguration am Terminal“ in Abschnitt 8 und „Konfiguration im WebGUI“ in Abschnitt 3.
Wie oft?
In Deutschland ist die Fahrerkarte spätestens alle 28 Tage auszulesen und der Massenspeicher des Fahrzeugs spätestens alle 90 Tage. Am einfachsten ist es, wenn das Stecken zur Gewohnheit wird: Wenn Ihre Fahrer ihre Karte jedes Mal stecken, wenn sie am Terminal vorbeikommen, ist keine Frist je ein Thema.
Neben dem Terminal genügt ein Zettel mit den drei Handgriffen. Die Oberfläche des Terminals spricht außerdem neun Sprachen – Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Kroatisch, Niederländisch, Polnisch, Slowenisch und Spanisch. Welche gilt, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen ein.
06 Wohin die Daten gehen
Was geschieht nun mit den gelesenen Daten? Zunächst legt das Terminal sie als Datei ab: Aus einer Fahrerkarte wird eine Datei mit der Endung .DDD, aus einer Führerscheinkontrolle eine Datei mit der Endung .ntf. Dateien von Downloadgeräten übernimmt es so, wie sie auf dem Gerät liegen. Wie die Dateien genau heißen, zeigt die Anleitung „Technische Daten“ in Abschnitt 4.
Anschließend überträgt das Terminal die Dateien an das Ziel, das Sie als Upload-Methode eingestellt haben. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen, welche Methoden es gibt:
| Upload-Methode | Wohin die Dateien gehen |
|---|---|
| TG Connect | Zum TachoGate-Portal. Das Terminal wird dafür einmal mit einem Install Code aus der TachoGate-Software registriert. Diese Methode braucht eine Verbindung ins Internet. |
| HTTP/HTTPS | An einen eigenen Server, mit JSON oder Multipart. Die Beschreibung der Schnittstelle ist separat erhältlich. |
| WebDAV | Über das WebDAV-Protokoll auf einen Server. |
| FTP/FTPS | Über das FTP-Protokoll auf einen Server. |
| SMB/CIFS | In eine Netzwerkfreigabe, etwa einen Ordner auf einem Server in Ihrem Netzwerk. |
Wie Sie die Upload-Methode einstellen, erklären die Anleitungen „Konfiguration am Terminal“ in Abschnitt 6 und „Konfiguration im WebGUI“ in Abschnitt 5.
Wenn das Netz ausfällt
Terminals hängen oft dort, wo das Netz am schlechtesten ist. Fällt die Verbindung aus, gehen trotzdem keine Daten verloren: Das Terminal legt die Dateien auf seinem internen Speicher ab – 32 GB, das reicht für sehr lange – und überträgt sie von selbst nach, sobald die Verbindung wieder steht. Ihre Fahrer merken davon nichts. Dauert ein Ausfall länger, können Sie die gespeicherten Dateien im WebGUI herunterladen; die Anleitung „Konfiguration im WebGUI“ zeigt das in Abschnitt 6.
07 Wenn etwas nicht geht
| Beobachtung | Ursache und Abhilfe |
|---|---|
| Das Display bleibt dunkel | Das Terminal bekommt keinen Strom. Prüfen Sie das Netzteil: Es muss ein USB-C-Netzteil mit Power Delivery sein, das 5,1 Volt bei 5 Ampere liefert (Netzteil mit 27 Watt). Bei Power over Ethernet brauchen Sie einen PoE-Injektor oder PoE-Switch nach PoE+ (IEEE 802.3at) und ein Kabel ab CAT 5e (Abschnitt 4). |
| Am Gerät fehlen Kartenschlitz und USB-Buchse | Sie haben ein TermiTec C1N vor sich. Es ist für die Führerscheinkontrolle per NFC gebaut und hat weder Kartenleser noch USB-Schnittstelle vorne. Fahrerkarten und Downloadgeräte lesen Sie an einem C1P aus (Abschnitt 1). |
| Die Fahrerkarte wird nicht gelesen | Die Karte steckt falsch herum oder nicht ganz im Schlitz. Stecken Sie sie so, wie es die Gravur mit Chip und Pfeil zeigt. Meldet das Terminal Nicht unterstützter Kartentyp, ist die Karte keine Fahrerkarte bzw. ein Kartentyp, den das Terminal nicht liest. |
| Die Karte wurde zu früh gezogen | Das Terminal war mit dem Lesen noch nicht fertig. Stecken Sie die Karte erneut und warten Sie, bis Karte kann entfernt werden erscheint. |
| Am USB-Stick erscheint „Keine Tachographdaten gefunden“ | Auf dem Gerät liegen keine Dateien mit einer Endung, die das Terminal liest (Anleitung „Technische Daten“, Abschnitt 4). Prüfen Sie, ob das Downloadgerät die Daten schon geladen hat und ob es sie als Massenspeicher anbietet. |
| Der NFC-Tag wird nicht erkannt | Der Tag ist zu weit vom NFC-Leser entfernt. Halten Sie den Führerschein mit dem Tag direkt an das NFC-Symbol auf der Vorderseite und warten Sie einen Moment. |
| Das Terminal piept nicht mehr | Das akustische Signal (Buzzer) ist abgeschaltet. Sie schalten es in den allgemeinen Einstellungen wieder ein (Anleitung „Konfiguration am Terminal“, Abschnitt 8, oder „Konfiguration im WebGUI“, Abschnitt 3). |
| Die Dateien kommen nicht am Ziel an | Entweder hat das Terminal kein Netz, oder es ist keine Upload-Methode eingerichtet. Die Dateien bleiben auf dem Terminal und gehen nach, sobald beides stimmt (Abschnitt 6). Den Stand sehen Sie im WebGUI in der Kachel Upload. |
| Das Passwort „termitec“ wird abgelehnt | Das Standardpasswort wurde bereits geändert – so soll es sein. Fragen Sie die Person, die das Terminal eingerichtet hat. Ist das neue Passwort vergessen, hilft Ihr Händler weiter. |
Für technischen Support, Beratung und Vertrieb wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
TermiTec · Bereich Erste Schritte · Kurzanleitung
Das TermiTec im Überblick
Hier erfahren Sie in Kürze, was TermiTec C1P und C1N können, was am Gehäuse sitzt und im Karton liegt, worauf Sie bei Strom und Aufstellort achten und was Ihre Fahrer am Gerät tun.
01 Zwei Geräte: C1P und C1N
Das TermiTec C1P liest Fahrerkarten aus, übernimmt Dateien von USB-Downloadgeräten und erfasst die Führerscheinkontrolle per NFC. Das TermiTec C1N kann nur die Führerscheinkontrolle per NFC; Kartenleser und USB-Buchse vorne fehlen ihm. Alles andere – Bedienung, Netzwerk, Upload, Strom – ist gleich. Eingerichtet wird am Touchscreen oder im Browser über das WebGUI, beides mit Passwort.
02 Vorderseite und Rückseite
| Teil | Was es ist |
|---|---|
| Display (vorne) | Kapazitiver 7-Zoll-Touchscreen, 16:9, 1024 × 600. |
| Kartenleser (vorne, nur C1P) | Liest alle Fahrerkarten. |
| NFC-Leser (vorne) | Liest NFC-Tags, etwa für die Führerscheinkontrolle. |
| USB-A (vorne, nur C1P) | Für USB-Downloadgeräte und USB-Sticks. |
| USB-C (hinten) | Für das Netzteil. |
| RJ45-LAN (hinten) | Für das Netzwerkkabel – auch Strom per Power over Ethernet. |
03 Lieferumfang
Im Karton liegen das Terminal, eine Pappschablone für die Wandmontage (Bohrlöcher 6 mm), zwei Kreuzschlitzschrauben 4,0 × 30 mm (PZ2) und zwei Universaldübel 6 × 30 mm. Netzteil und Netzwerkkabel gehören nicht dazu – halten Sie das Passende bereit.
04 Sicherheit und Aufstellort
USB-C mit Power Delivery, 5,1 Volt, 5 Ampere, 27 Watt. Ein falsches Netzteil kann das Terminal beschädigen.
- Oder Power over Ethernet: Kabel ab CAT 5e und ein PoE-Injektor oder PoE-Switch nach PoE+ (IEEE 802.3at).
- Aufstellort: nur innen, ohne direkte Sonne, bei 5 °C bis 40 °C.
- Passwort: Ab Werk lautet es termitec. Ändern Sie es sofort – das WebGUI verlangt das seit Version 1.3.1 bei der ersten Anmeldung ohnehin.
- HTTP-Proxy: Je nach Upload-Methode können Sie einen Proxy eintragen; er gilt auch für Updates.
05 Am Gerät: Karte, NFC-Tag, Downloadgerät
| Handgriff | Was geschieht |
|---|---|
| Fahrerkarte stecken (C1P) | Das Terminal liest die Karte. Ziehen Sie sie erst, wenn Karte kann entfernt werden erscheint. |
| NFC-Tag vorhalten | Das Terminal erfasst die Führerscheinkontrolle mit Zeitstempel. |
| Downloadgerät anstecken (C1P) | Das Terminal fragt Kopieren / Überspringen, danach Löschen / Behalten für die Dateien auf dem Stick, und wirft ihn aus. |
Bei jedem Ereignis piept der Buzzer, sofern er eingeschaltet ist. Die Fahrerkarte ist in Deutschland spätestens alle 28 Tage auszulesen, der Massenspeicher spätestens alle 90 Tage.
06 Wohin die Daten gehen
Das Terminal legt Fahrerkarten als .DDD-Datei und Führerscheinkontrollen als .ntf-Datei ab und überträgt sie über die eingestellte Upload-Methode: TG Connect (zum TachoGate-Portal, mit Install Code), HTTP/HTTPS, WebDAV, FTP/FTPS oder SMB/CIFS. Ohne Netz bleiben die Dateien auf dem internen Speicher (32 GB) und gehen später von selbst nach; im WebGUI lassen sie sich auch herunterladen.
07 Wenn etwas nicht geht
| Beobachtung | Ursache und Abhilfe |
|---|---|
| Das Display bleibt dunkel | Kein Strom. Prüfen Sie Netzteil (PD, 5,1 V, 5 A, 27 W) bzw. PoE+ und Kabel. |
| Kartenschlitz und USB fehlen | Das ist ein C1N – es kann nur NFC. |
| Die Fahrerkarte wird nicht gelesen | Stecken Sie sie wie die Gravur zeigt. Nicht unterstützter Kartentyp: keine Fahrerkarte. |
| „Keine Tachographdaten gefunden“ | Auf dem Stick liegen keine lesbaren Dateien. |
| Der NFC-Tag wird nicht erkannt | Halten Sie ihn direkt an das NFC-Symbol. |
| Die Dateien kommen nicht an | Kein Netz oder keine Upload-Methode. Die Dateien warten auf dem Terminal. |
| „termitec“ wird abgelehnt | Das Passwort wurde geändert. Vergessen? Fragen Sie Ihren Händler. |
Für technischen Support, Beratung und Vertrieb wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
TermiTec · Bereich Erste Schritte
Aufstellen und anschließen
Vom Karton bis zum ersten Startbildschirm sind es nur wenige Handgriffe: Sie hängen das Terminal an die Wand und versorgen es mit Strom. Danach richten Sie Netzwerk, Upload-Methode und Passwort ein – entweder direkt am Touchscreen oder bequem im Browser.
Diese Anleitung zeigt Ihnen den ganzen Weg, die Montage und den Stromanschluss. Für die Konfiguration gibt es zwei eigene Anleitungen: „Konfiguration am Terminal“ und „Konfiguration im WebGUI“. Welcher Weg wann passt, steht in Abschnitt 4.
01 Der Weg im Überblick
Verschaffen Sie sich zuerst einen Überblick über den ganzen Weg. Die Reihenfolge ist wichtig, denn jeder Schritt baut auf dem vorigen auf: Ohne Strom kein Menü, ohne Netzwerk kein Upload.
| Schritt | Was Sie tun | Wo beschrieben |
|---|---|---|
| 1. Montieren | Das Terminal mit Schablone, Dübeln und Schrauben an der Wand befestigen. | Abschnitt 2 |
| 2. Strom anschließen | Mit einem Netzteil an der USB-C-Buchse oder per LAN-Kabel (Power over Ethernet). | Abschnitt 3 |
| 3. Netzwerk verbinden | Per LAN-Kabel – dann verbindet sich das Terminal meist von selbst – oder per WLAN. | am Terminal oder im WebGUI (Abschnitt 4) |
| 4. Upload einrichten | Die Upload-Methode wählen; bei TG Connect das Terminal mit einem Install Code registrieren. | |
| 5. Passwort ändern | Das Standardpasswort durch ein eigenes ersetzen. |
Montage und Ersteinrichtung übernimmt häufig Ihr Händler oder Ihre IT. Falls Sie es selbst tun, halten Sie vorher bereit: ein passendes Netzteil oder ein PoE-fähiges Netzwerk, bei WLAN den Netzwerknamen und das WLAN-Passwort und bei TG Connect einen frischen Install Code.
02 Das Terminal montieren
Das Terminal ist für die Wandmontage gebaut. Wählen Sie zuerst einen Platz, der die Bedingungen erfüllt: nur innen, ohne direkte Sonneneinstrahlung und bei 5 °C bis 40 °C. Am besten liegt er dort, wo Ihre Fahrer ohnehin vorbeikommen, und in Reichweite von Steckdose bzw. Netzwerkdose.
Für die Montage brauchen Sie einen Bohrer für 6-mm-Löcher und einen Kreuzschlitz-Schraubendreher der Größe PZ2. Gehen Sie dann so vor:
- Halten Sie die Pappschablone aus dem Karton an die Wand und markieren Sie die beiden Bohrlöcher.
- Bohren Sie an den Markierungen je ein Loch mit 6 mm Durchmesser und setzen Sie die beiden Universaldübel (6 × 30 mm) ein.
- Drehen Sie die beiden Kreuzschlitzschrauben (4,0 × 30 mm) in die Dübel. Wie weit die Schrauben herausstehen müssen, zeigt die Schablone.
- Schließen Sie die Kabel an der Rückseite an – das Netzteil an der USB-C-Buchse bzw. das Netzwerkkabel an der RJ45-Buchse.
- Befestigen Sie das Terminal anschließend so an der Wand, wie es die Schablone zeigt.
Beide Anschlüsse sitzen auf der Rückseite. Stecken Sie die Kabel deshalb an, bevor das Terminal an der Wand hängt – danach kommen Sie nur noch schwer an die Buchsen heran.
03 Strom anschließen
Für den Strom haben Sie die Wahl zwischen zwei Wegen. Beide sind gleichwertig; nehmen Sie den, der an Ihrem Aufstellort einfacher ist.
Mit Netzteil
Das Netzteil kommt in die USB-C-Buchse auf der Rückseite des Terminals. Es muss die folgenden Spezifikationen erfüllen: Power Delivery (PD), 5,1 Volt, 5 Ampere, 27 Watt.
Verwenden Sie dafür nur ein geeignetes USB-C-Netzteil. Ein falsches Netzteil kann Schaden am Terminal verursachen.
Mit LAN-Kabel (Power over Ethernet)
Über die RJ45-LAN-Buchse auf der Rückseite kann das Terminal seinen Strom auch aus dem Netzwerkkabel beziehen. Ein Kabel bringt dann Strom und Netzwerk zugleich. Dafür müssen diese Voraussetzungen erfüllt sein:
- ein Netzwerkkabel der Kategorie 5 Enhanced (CAT 5e) oder höher,
- ein PoE-Injektor oder PoE-Switch nach dem Standard PoE+ (IEEE 802.3at).
Sobald das Terminal Strom hat, startet es und zeigt den Startbildschirm – mit dem Info-Symbol links und dem Zahnrad-Symbol rechts.
04 Zwei Wege zur Konfiguration
Netzwerk, Upload-Methode, Passwort und alle übrigen Einstellungen nehmen Sie auf einem von zwei Wegen vor. Das Ergebnis ist dasselbe, und beide Wege sind durch dasselbe Passwort geschützt.
| Weg | Wann er passt | Anleitung |
|---|---|---|
| Am Terminal (Touchscreen) | Wenn Sie ohnehin vor dem Gerät stehen – und immer dann, wenn das Terminal noch nicht im Netzwerk ist, etwa für WLAN oder eine statische IP-Adresse. | „Konfiguration am Terminal“ |
| Im WebGUI (Browser) | Sobald das Terminal im Netzwerk ist: bequem vom Büro aus, mit Tastatur und Maus – angenehm bei langen Zugangsdaten. | „Konfiguration im WebGUI“ |
Womit Sie anfangen
Steckt das Terminal per Kabel in einem Netzwerk, das Adressen automatisch per DHCP verteilt, ist es nach dem Start sofort im Netz. Dann können Sie gleich im WebGUI weitermachen. Die Adresse dafür zeigt Ihnen das Terminal, wenn Sie auf dem Startbildschirm links auf das Info-Symbol tippen – unter WebGUI-Adresse. In vielen Netzwerken geht auch http://termitec/.
Soll das Terminal per WLAN ins Netz oder eine feste IP-Adresse bekommen, beginnen Sie am Terminal. Ist das Netzwerk eingerichtet, können Sie für alles Weitere ins WebGUI wechseln.
Was es nur auf einem Weg gibt
Fast alles lässt sich auf beiden Wegen einstellen. Ein paar Dinge gibt es aber nur auf einem:
- Nur am Terminal: die Display-Rotation und die Systeminformationen hinter dem Info-Symbol.
- Nur im WebGUI: das Bild für den Hauptbildschirm hochladen, die gespeicherten Dateien herunterladen oder löschen, ein Update als Datei von Hand aufspielen und das Dashboard mit dem Zustand von Lesern und Diensten.
Das Passwort
Ab Werk lautet das Passwort für beide Wege termitec. Ersetzen Sie es gleich bei der Einrichtung durch ein eigenes mit mindestens 6 Zeichen. Im WebGUI ist das seit Version 1.3.1 Pflicht: Wer sich dort zum ersten Mal mit dem Standardpasswort anmeldet, muss zuerst ein eigenes festlegen. Am Touchscreen gilt das Standardpasswort dagegen so lange, bis Sie es ändern. Ein geändertes Passwort gilt immer für beide Wege.
05 Wenn etwas nicht geht
| Beobachtung | Ursache und Abhilfe |
|---|---|
| Das Terminal bleibt nach dem Anschließen dunkel | Es bekommt nicht genug Strom. Das Netzteil (27 Watt) muss Power Delivery mit 5,1 Volt und 5 Ampere liefern; bei Power over Ethernet brauchen Sie einen PoE-Injektor oder PoE-Switch nach PoE+ (IEEE 802.3at) und ein Kabel ab CAT 5e (Abschnitt 3). |
| Die Buchsen sind nicht mehr zu erreichen | Das Terminal hängt schon an der Wand. Nehmen Sie es ab, stecken Sie die Kabel an und hängen Sie es wieder ein (Abschnitt 2). |
| Das Terminal sitzt nicht fest an der Wand | Die Schrauben stehen zu weit oder zu wenig heraus. Prüfen Sie das Maß mit der Schablone und drehen Sie die Schrauben entsprechend nach (Abschnitt 2). |
| Das WebGUI lässt sich nicht öffnen | Das Terminal ist noch nicht im Netzwerk, oder Ihr PC ist in einem anderen Netz. Richten Sie das Netzwerk zuerst am Terminal ein und lesen Sie die Adresse über das Info-Symbol ab (Abschnitt 4). |
| Das Standardpasswort „termitec“ wird abgelehnt | Das Passwort wurde bereits geändert – so soll es sein. Fragen Sie die Person, die das Terminal eingerichtet hat. Ist das neue Passwort vergessen, hilft Ihr Händler weiter. |
Für technischen Support, Beratung und Vertrieb wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
TermiTec · Bereich Erste Schritte · Kurzanleitung
Aufstellen und anschließen
Hier erfahren Sie in Kürze, wie Sie das Terminal montieren und mit Strom versorgen und auf welchen zwei Wegen Sie es danach einrichten – am Touchscreen oder im WebGUI.
01 Der Weg im Überblick
Montieren – Strom anschließen – Netzwerk verbinden – Upload einrichten – Passwort ändern. Die letzten drei Schritte gehen am Touchscreen oder im Browser über das WebGUI.
02 Das Terminal montieren
Platz: innen, ohne direkte Sonne, 5 °C bis 40 °C. Markieren Sie die Bohrlöcher mit der Pappschablone, bohren Sie 6 mm, setzen Sie die Dübel (6 × 30 mm) und drehen Sie die Schrauben (4,0 × 30 mm, PZ2) ein. Stecken Sie die Kabel hinten an und befestigen Sie das Terminal, wie die Schablone es zeigt.
03 Strom anschließen
- Netzteil an USB-C hinten: Power Delivery, 5,1 Volt, 5 Ampere, 27 Watt – nur ein geeignetes Netzteil, sonst droht Schaden.
- Oder Power over Ethernet an RJ45 hinten: Kabel ab CAT 5e, PoE-Injektor oder PoE-Switch nach PoE+ (IEEE 802.3at).
04 Zwei Wege zur Konfiguration
Am Terminal (Anleitung „Konfiguration am Terminal“) – immer möglich, nötig für WLAN oder eine feste IP-Adresse. Im WebGUI (Anleitung „Konfiguration im WebGUI“) – sobald das Terminal im Netz ist; die Adresse zeigt das Info-Symbol links auf dem Startbildschirm. Passwort ab Werk für beide: termitec – im WebGUI muss es seit Version 1.3.1 bei der ersten Anmeldung ersetzt werden.
05 Wenn etwas nicht geht
| Beobachtung | Ursache und Abhilfe |
|---|---|
| Terminal bleibt dunkel | Netzteil (PD, 5,1 V, 5 A) oder PoE+ prüfen. |
| Buchsen nicht erreichbar | Terminal abnehmen, Kabel anstecken, wieder einhängen. |
| WebGUI öffnet nicht | Erst am Terminal das Netzwerk einrichten. |
| „termitec“ abgelehnt | Passwort wurde geändert – Einrichter oder Händler fragen. |
Für technischen Support, Beratung und Vertrieb wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
TermiTec · Am Terminal
Konfiguration am Terminal
Alles, was sich am TermiTec einstellen lässt, erledigen Sie direkt am Touchscreen – ohne PC und ohne Tastatur. Diese Anleitung führt Sie durch das Menü des Terminals: vom Netzwerk über die Upload-Methode und das Passwort bis zu Sprache, Startbildschirm und Updates.
Für die Ersteinrichtung genügen drei Schritte: das Netzwerk (Abschnitt 4 oder 5), die Upload-Methode (Abschnitt 6) und ein eigenes Passwort (Abschnitt 7). Wie Sie das Terminal vorher aufhängen und mit Strom versorgen, zeigt die Anleitung „Aufstellen und anschließen“. Dieselben Einstellungen gehen auch im Browser; das beschreibt die Anleitung „Konfiguration im WebGUI“.
01 Die Symbole des Touchscreens
Der Touchscreen kommt fast ohne Text aus: Jede Aufgabe hat ihr eigenes Symbol, viele davon mit einer eigenen Farbe. Wenn Sie die Symbole einmal kennen, finden Sie sich sofort zurecht.
Auf dem Startbildschirm sehen Sie links das Info-Symbol und rechts das Zahnrad-Symbol. Alle übrigen Symbole erscheinen erst im Menü der Einstellungen, das Sie mit dem Zahnrad und dem Passwort öffnen. Dort stehen in der Mitte die Terminal-Informationen und links und rechts davon je drei Symbole. Die folgende Tabelle erklärt Ihnen alle:
| Symbol | Wo | Was es tut |
|---|---|---|
| Info-Symbol | Startbildschirm, links | Zeigt für 10 Sekunden die Systeminformationen an – ohne Passwort (Abschnitt 3). |
| Zahnrad-Symbol | Startbildschirm, rechts | Führt nach Eingabe des Passworts zum Menü der Einstellungen (Abschnitt 2). |
| Netzwerk-Symbol (orange) | Menü, links oben | Die Verbindung per Netzwerkkabel (Abschnitt 4). |
| WiFi-Symbol (lila) | Menü, links in der Mitte | Die Verbindung per WLAN (Abschnitt 5). |
| Home-Symbol | Menü, links unten | Führt zurück zum Startbildschirm. |
| Zahnrad-Symbol (orange) | Menü, rechts oben | Die allgemeinen Einstellungen wie Sprache, Anzeige und Passwort (Abschnitt 7 und 8). |
| Upload-Symbol (dunkelgrün) | Menü, rechts in der Mitte | Die Upload-Methode und ihre Zugangsdaten (Abschnitt 6). |
| Update-Symbol | Menü, rechts unten | Führt zu den System-Updates; dort suchen Sie nach einer neuen Version (Abschnitt 10). |
Auf jeder Seite hinter diesen Symbolen führt links ein Pfeil zurück zum Menü.
Zwei grüne Symbole begegnen Ihnen immer wieder: das grüne Häkchen-Symbol, mit dem Sie das Passwort bestätigen, und das grüne Speicher-Symbol rechts, mit dem Sie Änderungen speichern. Nach dem Speicher-Symbol fragt das Terminal noch einmal nach; bestätigen Sie mit SPEICHERN und schließen Sie das Informationsfenster mit OK.
02 Die Einstellungen öffnen
Alle Einstellungen des Terminals liegen hinter einem Passwort. So öffnen Sie sie:
- Tippen Sie auf dem Startbildschirm rechts auf das Zahnrad-Symbol . Daraufhin erscheint das Fenster Auf Einstellungen zugreifen.
- Geben Sie das Passwort ein und tippen Sie rechts auf das grüne Häkchen-Symbol. Ab Werk lautet das Passwort termitec. Mit dem roten Kreuz links brechen Sie ab.
Jetzt sehen Sie das Menü der Einstellungen mit den sechs Symbolen aus Abschnitt 1. Ist das Passwort falsch, meldet das Terminal Falsches Passwort.
So speichern Sie
Was Sie auf einer Seite ändern, gilt erst, wenn Sie es gespeichert haben. Das geht überall gleich: Tippen Sie rechts auf das grüne Speicher-Symbol, bestätigen Sie die Rückfrage mit SPEICHERN und schließen Sie das Informationsfenster danach mit OK. Die Änderungen gelten sofort.
Tippen Sie auf den Pfeil links, ohne gespeichert zu haben, fragt das Terminal unter Ungespeicherte Änderungen nach. Mit AUF SEITE BLEIBEN kehren Sie zurück und können noch speichern, mit VERLASSEN verwerfen Sie die Änderungen.
Wenn Sie 5 Minuten lang nichts tun, meldet das Terminal Sie automatisch ab und zeigt wieder den Startbildschirm. Nicht gespeicherte Eingaben sind dann verloren. Legen Sie sich deshalb die Zugangsdaten vorher bereit – dann geht es zügig.
03 Die Systeminformationen
Tippen Sie auf dem Startbildschirm links auf das Info-Symbol . Das Terminal zeigt daraufhin die System-Informationen an und zählt oben 10 Sekunden herunter; danach kehrt es von selbst zum Startbildschirm zurück. Mit dem Pfeil links geht es sofort zurück. Ein Passwort brauchen Sie dafür nicht.
Die Anzeige nennt Hostname, Systemversion, Seriennummer, Zeitzone, Sprache, Speicher, Geräteort, Zuständige Person und WebGUI-Adresse. Diese Angaben brauchen Sie am häufigsten:
| Angabe | Wozu Sie sie brauchen |
|---|---|
| WebGUI-Adresse | Die Adresse, unter der Sie das Terminal im Browser erreichen (Anleitung „Konfiguration im WebGUI“). |
| Seriennummer | Die Nummer Ihres Geräts – Ihr Händler fragt bei Rückfragen danach. |
| Systemversion | Der Stand der Software, etwa 1.3.1. |
| Speicher | Die eingestellte Upload-Methode und ob das Terminal mit ihrem Ziel verbunden ist, etwa FTP/FTPS Verbunden. |
| Geräteort und Zuständige Person | Was Sie in den allgemeinen Einstellungen eingetragen haben (Abschnitt 8). So weiß jeder, wo das Gerät hängt und wen er fragen kann. |
Fast dieselben Angaben stehen auch in der Mitte des Menüs unter Terminal-Informationen – dort bleiben sie stehen, solange das Menü offen ist.
Notieren Sie sich die WebGUI-Adresse gleich nach der Einrichtung. Dann können Sie das Terminal später vom Büro aus einstellen, ohne erst zum Gerät gehen zu müssen.
04 Netzwerk per Kabel
Im Normalfall müssen Sie hier gar nichts tun: Stecken Sie das Netzwerkkabel in die RJ45-LAN-Buchse auf der Rückseite, und das Terminal verbindet sich automatisch per DHCP. Es bezieht seine IP-Adresse dann von selbst aus Ihrem Netzwerk.
Welche Werte gerade gelten, sehen Sie hinter dem orangen Netzwerk-Symbol unter Aktuelle Konfiguration: Interface, Status, IP-Adresse, Netzmaske, Gateway, Primärer DNS und MAC-Adresse.
Statische IP-Adresse vergeben
Soll das Terminal eine feste Adresse bekommen, weil Ihr Netzwerk keine Adressen verteilt oder weil Ihre IT das so vorgibt, tragen Sie sie selbst ein. Gehen Sie dabei so vor:
- Öffnen Sie die Einstellungen: Zahnrad-Symbol rechts, Passwort, grünes Häkchen (Abschnitt 2).
- Tippen Sie links oben auf das orange Netzwerk-Symbol .
- Wählen Sie unter Verbindungstyp die Möglichkeit Statische IP und füllen Sie die Felder aus: IP-Adresse, Netzmaske, Gateway, Primärer DNS und bei Bedarf Sekundärer DNS.
- Tippen Sie rechts auf das grüne Speicher-Symbol und bestätigen Sie mit SPEICHERN.
- Schließen Sie das Informationsfenster mit OK.
Die Werte nennt Ihnen Ihre IT. Das Terminal prüft sie, bevor es speichert. Beachten Sie dabei:
- Die IP-Adresse schreiben Sie als IPv4-Adresse, etwa 192.168.1.100 – jeder Block liegt zwischen 0 und 255.
- Das Gateway muss im selben Subnetz liegen wie die IP-Adresse und darf nicht die eigene Adresse des Terminals sein.
- Für eine statische Konfiguration ist mindestens ein DNS-Server nötig.
Zurück zur automatischen Adresse kommen Sie, indem Sie unter Verbindungstyp wieder DHCP (Automatisch) wählen und speichern. Bis geänderte Netzwerkeinstellungen wirken, kann es bis zu 60 Sekunden dauern.
05 Netzwerk per WLAN
Liegt am Aufstellort kein Netzwerkkabel, verbindet sich das Terminal per WLAN. Es funkt im 2,4-GHz- und im 5-GHz-Band (IEEE 802.11 b/g/n/ac). Halten Sie den Namen Ihres WLANs und das WLAN-Passwort bereit und gehen Sie dann so vor:
- Öffnen Sie die Einstellungen: Zahnrad-Symbol rechts, Passwort, grünes Häkchen (Abschnitt 2).
- Tippen Sie links auf das lila WiFi-Symbol .
- Wählen Sie unter WLAN-Status die Möglichkeit WLAN aktiviert und bestätigen Sie mit OK.
- Tippen Sie unter WLAN-Konfiguration auf Netzwerke scannen und wählen Sie Ihr WLAN aus der Liste Verfügbare Netzwerke. Sie können den Namen auch selbst unter Netzwerk (SSID) eintragen.
- Geben Sie unter Passwort das WLAN-Passwort ein und prüfen Sie unter Sicherheit die Verschlüsselung Ihres WLANs.
- Tippen Sie rechts auf das grüne Speicher-Symbol, bestätigen Sie mit SPEICHERN und schließen Sie das Informationsfenster mit OK.
Das Verbinden kann bis zu 30 Sekunden dauern, und bis die neuen Einstellungen ganz wirken, können bis zu 60 Sekunden vergehen. Haben Sie also etwas Geduld, bevor Sie unter Aktuelle WLAN-Konfiguration nachsehen.
Statische IP-Adresse im WLAN
Auch im WLAN bezieht das Terminal seine Adresse normalerweise automatisch. Eine feste Adresse vergeben Sie so:
- Öffnen Sie die Einstellungen und tippen Sie links auf das lila WiFi-Symbol .
- Wählen Sie unter IP-Konfiguration die Möglichkeit Statische IP und füllen Sie die Felder aus – dieselben wie beim Kabel (Abschnitt 4).
- Tippen Sie rechts auf das grüne Speicher-Symbol, bestätigen Sie mit SPEICHERN und schließen Sie das Informationsfenster mit OK.
Das Terminal kennt die Verschlüsselungen WPA2 und WPA3. WEP (nicht empfohlen) und Offen (nicht empfohlen) lassen sich zwar ebenfalls wählen, sind aber unsicher. Wenn Sie das WLAN nicht mehr brauchen, wählen Sie WLAN deaktiviert – dann nutzt das Terminal nur noch das Kabel.
06 Die Upload-Methode einrichten
Jetzt sagen Sie dem Terminal, wohin es die Dateien schicken soll. Dafür gibt es mehrere Upload-Methoden – welche zu Ihnen passt, hängt davon ab, wo die Dateien ausgewertet werden.
Öffnen Sie die Einstellungen (Abschnitt 2) und tippen Sie rechts auf das dunkelgrüne Upload-Symbol . Wählen Sie unter Upload-Konfiguration bei Upload-Methode eine dieser Möglichkeiten; darunter erscheinen die Felder der gewählten Methode:
| Methode | Was Sie eintragen |
|---|---|
| TG Connect | Den Install Code aus der TachoGate-Software – dann Registrieren. Nur mit Internet. Einzelheiten unten. |
| HTTP/HTTPS | Server-URL und die Authentifizierungsmethode: entweder Bearer Token mit API-Schlüssel oder Basic Authentication mit Benutzername und Passwort. Unter Upload-Format wählen Sie JSON oder Multipart; die Beschreibung der Schnittstelle ist separat erhältlich. |
| WebDAV | WebDAV Server-URL, WebDAV Benutzername, WebDAV Passwort und bei Bedarf den WebDAV Basis-Pfad, also den Ordner auf dem Server. |
| FTP/FTPS | FTP Server mit Port, etwa ftp.example.com:21, FTP Benutzername, FTP Passwort und den FTP Basis-Pfad. Lassen Sie den Passiver Modus angehakt – das empfiehlt auch das Terminal. |
| SMB/CIFS | SMB Server, unter SMB Share den Namen der Netzwerkfreigabe, SMB Benutzername, SMB Passwort und bei Bedarf SMB Domain und SMB Basis-Pfad. |
| YF Connect | Upload über die YF Connect-Schnittstelle. |
| Deaktiviert | Nichts – das Terminal überträgt dann keine Dateien, sondern behält sie im internen Speicher. |
Bei HTTP/HTTPS, WebDAV, FTP/FTPS und SMB/CIFS füllen Sie die Felder aus und speichern mit dem grünen Speicher-Symbol rechts. Die Zugangsdaten für den Server gibt Ihnen, wer den Server betreibt – meist Ihre IT.
TG Connect: das Terminal registrieren
Mit TG Connect gehen die Dateien zum TachoGate-Portal. Damit das Terminal weiß, zu welchem Zugang es gehört, registrieren Sie es einmal mit einem Install Code. Diesen Code erstellen Sie zuerst in der TachoGate-Software:
- Melden Sie sich in der TachoGate-Software an.
- Klicken Sie links unten auf das Einstellungssymbol.
- Klicken Sie im Menü auf Code erstellen und wählen Sie dann TermiTec Terminal.
- Klicken Sie rechts oben auf Install Code generieren. Der Code gilt 72 Stunden.
Anschließend registrieren Sie das Terminal mit diesem Code:
- Öffnen Sie am Terminal die Upload-Einstellungen über das dunkelgrüne Upload-Symbol und wählen Sie TG Connect.
- Scrollen Sie nach unten bis zum Feld Install Code und tragen Sie den Code ein.
- Tragen Sie bei Bedarf einen HTTP-Proxy ein – das ist optional (siehe unten).
- Tippen Sie auf Registrieren. Ist die Registrierung erfolgreich, steht beim Registrierungsstatus Registriert statt Nicht registriert.
Unter Server-Typ steht dabei Cloud-Server (TachoGate) – das ist die Verbindung zum TachoGate-Portal. Wählen Sie Lokaler Server, geben Sie zusätzlich die Lokaler Server-URL an.
Mit dem Install Code verbindet sich ein Terminal mit Ihrem Zugang. Erstellen Sie den Code deshalb erst, wenn das Terminal eingerichtet wird, und geben Sie ihn nur an die Person weiter, die das tut. Nach 72 Stunden verfällt er; dann erstellen Sie einfach einen neuen.
Führerscheinkontrollen als FSP-Datei
Bei FTP/FTPS und SMB/CIFS finden Sie zusätzlich das Kästchen Alternative Führerscheinkontrolldatei (FSP) mit dem Zusatz Verwende alternative FSP-Dateistruktur. Ist es angehakt, legt das Terminal die Führerscheinkontrollen als konvertierte FSP-Datei ab statt als Original-NFC-Datei (.ntf). Ob Sie das brauchen, hängt von der Software ab, die die Dateien weiterverarbeitet.
HTTP-Proxy
Führt Ihr Netzwerk den Weg ins Internet über einen Proxy, tragen Sie ihn bei der Upload-Methode unter HTTP-Proxy ein. Die Bedienungsanleitung sieht das für TG Connect, HTTP/HTTPS und WebDAV vor. Setzen Sie dazu das Häkchen bei Proxy verwenden und tragen Sie die Proxy-URL ein, etwa http://proxy.company.com:8080. Proxy-Benutzername und Proxy-Passwort sind optional. Beachten Sie den Hinweis darüber: Der Proxy wird auch für die Software-Updates des Terminals verwendet.
Upload-Optionen und Upload-Aktionen
Weiter unten auf derselben Seite legen Sie unter Upload-Optionen fest, wie hartnäckig das Terminal überträgt: Wiederholungsversuche (1 bis 10), Wiederholungsverzögerung (Sekunden) (1 bis 60) und Timeout (Sekunden) (5 bis 300). Solange alles läuft, lassen Sie die Vorgaben am besten, wie sie sind. Unter Erweiterte Einstellungen steht außerdem TLS-Verifizierung überspringen – für Server mit selbst ausgestelltem Zertifikat und ausdrücklich nicht empfohlen; haken Sie es nur an, wenn Ihre IT das verlangt.
Ganz unten stehen unter Upload-Aktionen drei Knöpfe:
| Knopf | Was er tut |
|---|---|
| Verbindung testen | Prüft, ob das Terminal das Ziel der eingestellten Methode erreicht. Das Ergebnis erscheint im Fenster Verbindungstest – am besten gleich nach dem Speichern ausprobieren. |
| Dateien scannen | Zeigt im Fenster Gefundene Dateien, welche Dateien und NFC-Dateien gerade auf dem Terminal liegen. |
| Upload manuell starten | Überträgt sofort, statt auf den nächsten Durchgang zu warten. Das Ergebnis erscheint im Fenster Upload-Ergebnis. |
Die Dateien selbst auf einen PC holen oder vom Terminal löschen können Sie nur im WebGUI (Anleitung „Konfiguration im WebGUI“, Abschnitt 6).
07 Das Passwort ändern
Das Standardpasswort termitec gilt am Touchscreen so lange, bis Sie es ändern. Weil es in jeder Anleitung steht, sollten Sie es gleich bei der Einrichtung durch ein eigenes ersetzen.
- Öffnen Sie die Einstellungen: Zahnrad-Symbol rechts, Passwort, grünes Häkchen (Abschnitt 2).
- Tippen Sie rechts oben auf das orange Zahnrad-Symbol .
- Tragen Sie weiter unten unter Sicherheitseinstellungen bei Neues Passwort das neue Passwort ein und wiederholen Sie es unter Passwort bestätigen. Das Auge im Feld zeigt das Passwort beim Tippen an.
- Tippen Sie rechts auf das grüne Speicher-Symbol und bestätigen Sie mit SPEICHERN. Das Passwort wird zusammen mit den übrigen allgemeinen Einstellungen gespeichert.
- Schließen Sie das Informationsfenster mit OK.
Das Passwort gilt für beide Wege – am Touchscreen und im WebGUI – und muss mindestens 6 Zeichen lang sein. Im WebGUI ist der Wechsel seit Version 1.3.1 sogar Pflicht: Wer sich dort mit dem Standardpasswort anmeldet, muss zuerst ein eigenes festlegen (Anleitung „Konfiguration im WebGUI“, Abschnitt 1).
Mit dem neuen Passwort ist das Standardpasswort ersetzt, und das lässt sich nicht rückgängig machen. Notieren Sie das neue Passwort deshalb an einem sicheren Ort. Ist es in Vergessenheit geraten, wenden Sie sich an Ihren Händler.
08 Die allgemeinen Einstellungen
Die allgemeinen Einstellungen öffnen Sie so:
- Tippen Sie rechts auf das Zahnrad-Symbol .
- Geben Sie das Passwort ein und tippen Sie auf das grüne Häkchen-Symbol.
- Tippen Sie rechts oben auf das orange Zahnrad-Symbol .
Die Einstellungen sind in Gruppen geordnet. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen die Gruppen mit ihren Feldern und dem, was ab Werk eingestellt ist:
| Gruppe | Felder und Vorgaben |
|---|---|
| System-Information | Hostname – ab Werk „termitec“; der Name, unter dem das Terminal im Netzwerk auftritt. Zeitzone – ab Werk Deutschland (Berlin). Geräteort und Zuständige Person – frei; beides erscheint in den Systeminformationen. |
| Anzeige | Die Display-Rotation: 0° (Normal) oder 180° (Gedreht). |
| Sprache & Format | Sprache – ab Werk Deutsch. Datumsformat – ab Werk DD.MM.YYYY. Zeitformat – ab Werk 24 Stunden. |
| Hauptbildschirm-Anzeige | Der Anzeigemodus des Startbildschirms (Abschnitt 9). |
| Event-Einstellungen | NFC Event Timeout (Sekunden), USB Event Timeout (Sekunden) und SmartCard Event Timeout (Sekunden) – Zeiten für die drei Ereignisse; sie lassen sich ändern. Akustisches Signal (Buzzer) – piept bei NFC-Tag, SmartCard und USB-Stick und lässt sich abschalten. |
| Sicherheitseinstellungen | Neues Passwort und Passwort bestätigen – ersetzen das bisherige Passwort (Abschnitt 7). |
Wenn Sie etwas geändert haben, speichern Sie wie gewohnt: grünes Speicher-Symbol rechts, SPEICHERN, dann OK. Die Display-Rotation stellen Sie übrigens nur hier am Terminal ein – das WebGUI hat sie nicht.
Sprache, Datum und Zeit
Das Terminal spricht neun Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Kroatisch, Niederländisch, Polnisch, Slowenisch und Spanisch. Die gewählte Sprache gilt für den Touchscreen und ebenso für das WebGUI. Stellen Sie die Sprache am besten so ein, wie die meisten Ihrer Fahrer sie lesen. Datumsformat und Zeitformat passen Sie bei Bedarf an Ihr Land an; welche Formate es gibt, zählt die Anleitung „Technische Daten“ in Abschnitt 5 auf.
Die Event-Einstellungen
Die drei Timeouts gelten für die drei Ereignisse am Gerät: NFC für den Führerschein, USB für das Downloadgerät und SmartCard für die Fahrerkarte. Ab Werk stehen sie auf 5 Sekunden (NFC), 10 Sekunden (USB) und 5 Sekunden (SmartCard); erlaubt sind Werte von 1 bis 60 Sekunden. Solange alles reibungslos läuft, lassen Sie die Vorgaben am besten, wie sie sind.
Beide Felder sind freiwillig, aber nützlich: Tragen Sie etwa „Halle 2, Eingang“ und „Max Mustermann, IT“ ein. Dann sieht jeder in den Systeminformationen sofort, um welches Gerät es geht und wer sich darum kümmert – besonders hilfreich, wenn Sie mehrere Terminals haben.
09 Den Hauptbildschirm gestalten
Wenn gerade niemand das Terminal benutzt, zeigt es seinen Hauptbildschirm. Was dort steht, bestimmen Sie in den allgemeinen Einstellungen (Abschnitt 8) unter Hauptbildschirm-Anzeige mit dem Anzeigemodus:
| Anzeigemodus | Was der Hauptbildschirm zeigt |
|---|---|
| Zeit und Datum | Die aktuelle Uhrzeit und das Datum. |
| Statischer Text | Einen Text, den Sie selbst eintragen – zum Beispiel Ihren Firmennamen. Das Textfeld erscheint, sobald Sie diesen Modus wählen; es nimmt bis zu 200 Zeichen auf. |
| Bild | Ein Bild, etwa Ihr Firmenlogo. Am Touchscreen wählen Sie nur den Modus; das Bild selbst laden Sie im WebGUI hoch: PNG, JPG, JPEG, GIF, WEBP oder SVG mit höchstens 250 KB (Anleitung „Konfiguration im WebGUI“, Abschnitt 3). |
Ein bekannter Name oder ein Logo auf dem Hauptbildschirm hat einen schönen Nebeneffekt: Ihre Fahrer erkennen das Terminal sofort als „ihres“.
10 Updates
Die Software des Terminals wird weiterentwickelt. Neue Versionen bekommt es über das Internet – Sie müssen dafür nicht zum Gerät.
Das Terminal sucht von sich aus nach neuen Versionen. Sie können aber auch selbst nachsehen:
- Öffnen Sie die Einstellungen und tippen Sie rechts unten auf das Update-Symbol . Die Seite System-Updates zeigt Ihnen unter Aktuelle Version, welche Version gerade läuft.
- Tippen Sie auf Auf Updates prüfen. Erst jetzt fragt das Terminal nach, ob eine neue Version bereitsteht.
- Ist keine neue Version da, meldet es System ist auf dem neuesten Stand. Sie müssen nichts tun.
- Ist eine neue Version da, tippen Sie auf Update herunterladen und danach auf Installieren. Das Terminal fragt noch einmal nach; bestätigen Sie mit JETZT INSTALLIEREN. Nach der Installation startet das Terminal neu.
Solange System wird aktualisiert auf dem Bildschirm steht, schalten Sie das Terminal nicht aus und ziehen weder Netzteil noch Netzwerkkabel. Warten Sie, bis es neu gestartet ist und wieder den Hauptbildschirm zeigt.
Geht Ihr Netzwerk über einen Proxy ins Internet, nutzt das Terminal für die Updates den Proxy, den Sie bei der Upload-Methode eingetragen haben (Abschnitt 6). Ein Update als Datei von Hand aufspielen können Sie nur im WebGUI (Anleitung „Konfiguration im WebGUI“, Abschnitt 7).
11 Was das Terminal von selbst tut
Einige Dinge erledigt das Terminal ganz ohne Ihr Zutun. Es ist gut, sie zu kennen, damit sie Sie nicht überraschen:
| Verhalten | Was geschieht |
|---|---|
| Ausloggen aus dem Menü | Nach 5 Minuten ohne Eingabe meldet das Terminal Sie automatisch ab und zeigt wieder den Startbildschirm. So bleibt das Menü nicht offen stehen, wenn jemand vergisst, es zu schließen. |
| Vorrang für die Fahrer | Steckt jemand eine Fahrerkarte oder einen USB-Stick an oder hält einen Führerschein an den NFC-Leser, während das Menü offen ist, wechselt das Terminal zum Startbildschirm und zeigt, was es liest. Nicht gespeicherte Eingaben sind dann verloren. Während eines Updates bleibt es dagegen auf der Update-Seite. |
| Neustart in der Nacht | In der Nacht (UTC +1) startet das System neu. Wird das Terminal zu dieser Zeit gerade benutzt, verschiebt es den Neustart entsprechend. |
Außerdem überträgt das Terminal gelesene Dateien von selbst an das eingestellte Ziel und holt Übertragungen nach, wenn das Netz eine Weile weg war. Mehr dazu steht in der Anleitung „Das TermiTec im Überblick“, Abschnitt 6.
12 Wenn etwas nicht geht
| Beobachtung | Ursache und Abhilfe |
|---|---|
| Nach dem Passwort erscheint „Falsches Passwort“ | Das Passwort ist falsch getippt, oder es wurde schon geändert. Achten Sie auf Groß- und Kleinschreibung. Ab Werk lautet es termitec; ein eigenes Passwort kennt, wer das Terminal eingerichtet hat. |
| Das Menü springt zurück zum Startbildschirm | Fünf Minuten lang wurde nichts getippt, oder am Terminal wurde gerade eine Karte, ein NFC-Tag oder ein USB-Stick erkannt. Öffnen Sie die Einstellungen neu und speichern Sie zwischendurch (Abschnitt 2 und 11). |
| Das Netzwerkkabel steckt, aber das Terminal ist nicht im Netz | Ihr Netzwerk verteilt keine Adressen per DHCP, oder Kabel bzw. Netzwerkdose sind ohne Verbindung. Prüfen Sie das Kabel an einem anderen Gerät, oder vergeben Sie eine statische IP-Adresse (Abschnitt 4). |
| „Ungültige IP-Adresse“ beim Speichern | Eine Adresse ist nicht als IPv4-Adresse geschrieben, etwa mit einem Block über 255. Schreiben Sie sie in der Form 192.168.1.100. |
| „Das Gateway liegt nicht im Subnetz …“ | Gateway, IP-Adresse und Netzmaske passen nicht zusammen. Lassen Sie sich die drei Werte von Ihrer IT bestätigen. |
| „… ist mindestens ein DNS-Server erforderlich“ | Bei einer statischen IP-Adresse fehlt der DNS-Server. Tragen Sie unter Primärer DNS mindestens einen ein. |
| „Es ist kein Netzwerkkabel angeschlossen …“ | Die Einstellungen sind gespeichert, aber noch nicht aktiv. Sie gelten, sobald ein Netzwerkkabel verbunden ist. |
| Die WLAN-Liste bleibt leer | Das Terminal findet kein Netzwerk – entweder ist WLAN noch nicht aktiviert, oder das WLAN ist am Aufstellort zu schwach. Wählen Sie WLAN aktiviert und tippen Sie erneut auf Netzwerke scannen (Abschnitt 5). |
| Das WLAN verbindet sich nicht | Meist ist das WLAN-Passwort falsch getippt. Geben Sie es neu ein. Warten Sie nach dem Speichern bis zu 60 Sekunden, bevor Sie nachsehen. |
| „Registrierung fehlgeschlagen“ bei TG Connect | Der Install Code ist falsch getippt oder älter als 72 Stunden, oder das Terminal erreicht das Internet nicht. Prüfen Sie die Netzwerkverbindung und erstellen Sie im Zweifel einen neuen Code (Abschnitt 6). |
| „TG Connect ist nicht registriert“ | TG Connect ist zwar gewählt, das Terminal aber noch nicht registriert. Tragen Sie den Install Code ein und tippen Sie auf Registrieren. |
| „Server antwortete mit einer Webseite (Proxy oder Anmeldeportal?)“ | Zwischen Terminal und Internet steht ein Proxy oder eine Anmeldeseite. Tragen Sie den Proxy bei der Upload-Methode ein (Abschnitt 6) oder fragen Sie Ihre IT. |
| „Verbindung zum Server konnte nicht hergestellt werden.“ | Die Serveradresse oder der Port stimmt nicht, oder eine Firewall lässt die Verbindung nicht durch. Prüfen Sie die Angaben mit Ihrer IT und probieren Sie es mit Verbindung testen erneut. |
| Das neue Passwort wird nicht angenommen | Es ist zu kurz – das Passwort braucht mindestens 6 Zeichen –, oder die beiden Eingaben stimmen nicht überein; dann meldet das Terminal Neue Passwörter stimmen nicht überein. Geben Sie das neue Passwort unter Neues Passwort und Passwort bestätigen noch einmal gleich ein. |
| Das Passwort ist vergessen | Ohne Passwort kommen Sie weder in die Einstellungen am Touchscreen noch ins WebGUI. Wenden Sie sich an Ihren Händler – so sieht es auch die Bedienungsanleitung vor. |
| Die Anzeige steht auf dem Kopf | Die Display-Rotation passt nicht zur Montage. Stellen Sie sie unter Anzeige um (Abschnitt 8). Möglicherweise ist danach ein Neustart nötig, bis die Änderung wirkt. |
| Die Uhrzeit stimmt nicht | Die Zeitzone passt nicht zum Standort. Ab Werk steht sie auf Deutschland; stellen Sie sie unter System-Information um. |
| Datum oder Uhrzeit sehen ungewohnt aus | Datumsformat oder Zeitformat sind anders eingestellt. Ändern Sie beides unter Sprache & Format. |
| Das Terminal spricht eine andere Sprache | Die Sprache wurde umgestellt. Sie ändern sie unter Sprache & Format – das WebGUI folgt derselben Einstellung. |
| Die Systeminformationen verschwinden wieder | Das ist so vorgesehen: Sie stehen 10 Sekunden lang da. Tippen Sie einfach erneut auf das Info-Symbol – oder öffnen Sie das Menü, dort stehen die Terminal-Informationen dauerhaft. |
| Geräteort und Zuständige Person sind leer | Beides ist noch nicht eingetragen. Holen Sie das in den allgemeinen Einstellungen nach (Abschnitt 8). |
| Das Terminal piept nicht | Das akustische Signal (Buzzer) ist abgeschaltet. Schalten Sie es unter Event-Einstellungen wieder ein. |
| Der Startbildschirm zeigt nicht das Gewünschte | Der Anzeigemodus steht anders, oder für Bild wurde noch kein Bild im WebGUI hochgeladen. Wählen Sie unter Hauptbildschirm-Anzeige den passenden Modus (Abschnitt 9). |
| Die Suche nach Updates schlägt fehl | Das Terminal erreicht das Internet nicht – etwa, weil das Netzwerk weg ist oder ein Proxy fehlt. Prüfen Sie Netzwerk und Proxy (Abschnitt 4 bis 6). |
| Das Terminal ist nachts kurz nicht erreichbar | Das ist der geplante Neustart in der Nacht (Abschnitt 11). Danach läuft alles weiter wie vorher. |
Für technischen Support, Beratung und Vertrieb wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
TermiTec · Am Terminal · Kurzanleitung
Konfiguration am Terminal
Hier erfahren Sie in Kürze, wie Sie am Touchscreen die Einstellungen öffnen, Netzwerk, WLAN, Upload-Methode und Passwort einrichten, die allgemeinen Einstellungen und den Hauptbildschirm anpassen und Updates einspielen.
01 Die Symbole des Touchscreens
| Symbol | Wo | Zweck |
|---|---|---|
| Info | Startbildschirm links | Systeminformationen für 10 Sekunden. |
| Zahnrad | Startbildschirm rechts | Mit Passwort ins Menü der Einstellungen. |
| Netzwerk (orange) | Menü links oben | Kabelnetz, statische IP-Adresse. |
| WiFi (lila) | Menü links Mitte | WLAN. |
| Home | Menü links unten | Zurück zum Startbildschirm. |
| Zahnrad (orange) | Menü rechts oben | Allgemeine Einstellungen und Passwort. |
| Upload (dunkelgrün) | Menü rechts Mitte | Upload-Methode. |
| Update | Menü rechts unten | System-Updates; dort nach einer neuen Version suchen. |
Grünes Häkchen bestätigt das Passwort; grünes Speicher-Symbol, dann SPEICHERN und OK speichern Änderungen. Der Pfeil links führt zurück zum Menü.
02 Die Einstellungen öffnen
Zahnrad-Symbol rechts, Passwort eingeben (ab Werk termitec), grünes Häkchen. Gespeichert wird immer mit dem grünen Speicher-Symbol rechts, dann SPEICHERN und OK. Ohne Speichern zurück: VERLASSEN verwirft die Änderungen. Nach 5 Minuten ohne Eingabe meldet das Terminal Sie ab.
03 Die Systeminformationen
Info-Symbol links: Für 10 Sekunden erscheinen Hostname, Systemversion, Seriennummer, Zeitzone, Sprache, Speicher (Upload-Methode und Verbindung), Geräteort, Zuständige Person und WebGUI-Adresse – ohne Passwort. Im Menü stehen sie in der Mitte dauerhaft.
04 Netzwerk per Kabel
Kabel einstecken – das Terminal verbindet sich automatisch per DHCP. Für eine feste Adresse: orange Netzwerk-Symbol, Verbindungstyp Statische IP, dann IP-Adresse, Netzmaske, Gateway und mindestens Primärer DNS eintragen und speichern. Änderungen wirken nach bis zu 60 Sekunden.
05 Netzwerk per WLAN
Lila WiFi-Symbol, WLAN aktiviert und OK, Netzwerke scannen, WLAN wählen, Passwort eingeben, Sicherheit prüfen, speichern. Das Verbinden dauert bis zu 30 Sekunden. Eine feste Adresse setzen Sie unter IP-Konfiguration mit Statische IP. Empfohlen sind WPA2 oder WPA3.
06 Die Upload-Methode einrichten
Dunkelgrünes Upload-Symbol, Upload-Methode wählen, Felder ausfüllen, speichern:
| Methode | Eintragen |
|---|---|
| TG Connect | Install Code, dann Registrieren – Status Registriert. Nur mit Internet. |
| HTTP/HTTPS | Server-URL; Bearer Token mit API-Schlüssel oder Basic Authentication mit Benutzername und Passwort; Upload-Format JSON oder Multipart. |
| WebDAV | Server-URL, Benutzername, Passwort, bei Bedarf Basis-Pfad. |
| FTP/FTPS | Server mit Port, Benutzername, Passwort, FTP Basis-Pfad; Passiver Modus angehakt lassen. |
| SMB/CIFS | Server, SMB Share (Freigabe), Benutzername, Passwort, bei Bedarf Domain und Basis-Pfad. |
| YF Connect | Upload über die YF Connect-Schnittstelle. |
Install Code in der TachoGate-Software: Einstellungssymbol links unten, Code erstellen, TermiTec Terminal, Install Code generieren. Er gilt 72 Stunden. Ein HTTP-Proxy (Proxy verwenden, Proxy-URL) ist optional und gilt auch für Updates. Unten auf der Seite: Verbindung testen, Dateien scannen, Upload manuell starten.
07 Das Passwort ändern
Orange Zahnrad-Symbol rechts oben, unter Sicherheitseinstellungen Neues Passwort und Passwort bestätigen eintragen, speichern. Es gilt auch im WebGUI und braucht mindestens 6 Zeichen. Im WebGUI ist der Wechsel seit Version 1.3.1 bei der ersten Anmeldung Pflicht. Das lässt sich nicht rückgängig machen – bewahren Sie das Passwort gut auf. Vergessen? Fragen Sie Ihren Händler.
08 Die allgemeinen Einstellungen
Zahnrad, Passwort, grünes Häkchen, dann das orange Zahnrad rechts oben:
- System-Information: Hostname (ab Werk „termitec“), Zeitzone (Deutschland), Geräteort, Zuständige Person.
- Anzeige: Display-Rotation 0° oder 180° – nur am Terminal.
- Sprache & Format: Sprache (Deutsch), Datumsformat (DD.MM.YYYY), Zeitformat (24 Stunden) – die Sprache gilt auch fürs WebGUI.
- Event-Einstellungen: NFC-, USB- und SmartCard-Timeout (ab Werk 5, 10, 5 Sekunden; 1 bis 60), Buzzer an oder aus.
- Sicherheitseinstellungen: Neues Passwort.
09 Den Hauptbildschirm gestalten
Unter Hauptbildschirm-Anzeige wählen Sie den Anzeigemodus: Zeit und Datum, Statischer Text (etwa Ihr Firmenname, bis 200 Zeichen) oder Bild – das Bild laden Sie im WebGUI hoch (PNG, JPG, JPEG, GIF, WEBP, SVG, höchstens 250 KB).
10 Updates
Das Terminal sucht von sich aus nach neuen Versionen; selbst nachsehen können Sie über das Update-Symbol rechts unten im Menü und dort Auf Updates prüfen. Ein Update wird mit Update herunterladen geholt und mit Installieren und JETZT INSTALLIEREN aufgespielt, danach startet das Terminal neu. Währenddessen das Gerät nicht ausschalten.
11 Was das Terminal von selbst tut
Nach 5 Minuten ohne Eingabe meldet es Sie aus dem Menü ab. Wird eine Karte, ein NFC-Tag oder ein USB-Stick erkannt, wechselt es zum Startbildschirm. In der Nacht (UTC +1) startet es neu – wird es gerade benutzt, später.
12 Wenn etwas nicht geht
| Beobachtung | Ursache und Abhilfe |
|---|---|
| „Falsches Passwort“ | Vertippt oder geändert. Ab Werk: termitec. |
| Zurück am Startbildschirm | 5 Minuten ohne Eingabe oder ein Ereignis am Gerät – neu öffnen. |
| Kabel steckt, kein Netz | Kein DHCP im Netz: statische IP vergeben oder Kabel prüfen. |
| Fehler beim Speichern der IP | Adresse als IPv4 schreiben, Gateway im Subnetz, mindestens ein DNS. |
| WLAN-Liste leer | WLAN aktiviert wählen, erneut scannen. |
| „Registrierung fehlgeschlagen“ | Code falsch oder älter als 72 Stunden, oder kein Internet. |
| „Server antwortete mit einer Webseite“ | Proxy oder Anmeldeseite im Weg – Proxy eintragen. |
| Neues Passwort abgelehnt | Zu kurz (mindestens 6 Zeichen) oder die zwei Eingaben ungleich. |
| Anzeige steht auf dem Kopf | Display-Rotation umstellen, eventuell neu starten. |
| Uhrzeit falsch | Zeitzone prüfen. |
| Kein Piepton | Buzzer in den Event-Einstellungen einschalten. |
| Update-Suche schlägt fehl | Kein Internet oder Proxy fehlt. |
Für technischen Support, Beratung und Vertrieb wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
TermiTec · Im WebGUI
Konfiguration im WebGUI
Sie möchten das Terminal einrichten, ohne vor dem Gerät zu stehen? Sie möchten sehen, ob es Dateien überträgt, oder die gespeicherten Dateien auf Ihren PC holen? Dafür hat das TermiTec eine eigene Weboberfläche, das WebGUI. Sie öffnen es in jedem Browser eines PCs, der im selben Netzwerk ist wie das Terminal.
Diese Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie das WebGUI aufrufen und was das Dashboard Ihnen verrät. Danach geht sie die Fenster für die Einstellungen der Reihe nach durch – mit allem, was Sie dafür wissen müssen – und erklärt die Knöpfe für Upload und Dateien sowie das System-Update. Ist das Terminal noch nicht im Netzwerk, richten Sie das Netzwerk zuerst am Touchscreen ein; das zeigt die Anleitung „Konfiguration am Terminal“.
01 Aufrufen und anmelden
Bevor Sie das WebGUI öffnen können, muss das Terminal im Netzwerk sein – per Kabel oder per WLAN. Ihr PC muss dasselbe Netzwerk erreichen.
Die Adresse herausfinden
Tippen Sie am Terminal auf dem Startbildschirm links auf das Info-Symbol . Die Systeminformationen zeigen dann unter WebGUI-Adresse die Adresse an, meist eine IP-Adresse wie 192.168.1.100. Notieren Sie sie sich. In vielen Netzwerken erreichen Sie das Terminal außerdem über seinen Hostnamen, ab Werk also unter http://termitec/.
Anmelden
- Starten Sie einen Browser Ihrer Wahl.
- Tragen Sie in die Adresszeile die WebGUI-Adresse ein. Daraufhin erscheint die Anmeldeseite mit der Überschrift TermiTec C1P bzw. TermiTec C1N und darunter WebGUI Zugang.
- Geben Sie unter Passwort das Passwort des Terminals ein – dasselbe wie am Touchscreen – und klicken Sie auf Anmelden. Das Auge rechts im Feld zeigt das Passwort beim Tippen an.
Nach der Anmeldung sehen Sie das Dashboard (Abschnitt 2).
Bei der ersten Anmeldung: eigenes Passwort festlegen
Ab Werk lautet das Passwort termitec. Seit Version 1.3.1 lässt das WebGUI Sie damit nicht weiterarbeiten: Melden Sie sich mit diesem Werkspasswort an, öffnet es von selbst das Fenster Passwort ändern mit dem Hinweis Dieses Terminal verwendet noch das Werkspasswort. Bitte legen Sie jetzt ein eigenes Passwort fest, bevor Sie fortfahren. Das Fenster lässt sich nicht einfach schließen. Legen Sie ein eigenes Passwort mit mindestens 6 Zeichen fest, wie es Abschnitt 3 zeigt; danach meldet das WebGUI Sie ab, und Sie melden sich mit dem neuen Passwort an. Das neue Passwort gilt ab sofort auch am Touchscreen.
Hell, dunkel, abmelden
Oben rechts finden Sie einen Schieberegler, mit dem Sie zwischen heller und dunkler Darstellung wechseln. Daneben stehen das aktuelle Datum und die Uhrzeit, ganz rechts der rote Knopf Abmelden. Melden Sie sich ab, wenn Sie fertig sind – besonders an einem PC, den auch andere benutzen.
Das WebGUI erscheint in der Sprache, die am Terminal eingestellt ist. Stellen Sie die Sprache um (Abschnitt 3), wechseln Touchscreen und WebGUI gemeinsam.
02 Das Dashboard
Zuerst verschaffen Sie sich einen Überblick: Das Dashboard zeigt in sechs Kacheln, wie das Terminal gerade eingestellt ist und wie es ihm geht. Fünf der Kacheln haben oben rechts einen Stift; er öffnet das Fenster, in dem Sie die Werte ändern. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen den Aufbau:
Dashboard oben rechts: hell/dunkel · Datum und Uhrzeit · Abmelden ├── Allgemeine Einstellungen Stift — Abschnitt 3 ├── Netzwerk Stift — Abschnitt 4 ├── Update Stift — Abschnitt 7 ├── Leser Aktualisieren ├── WLAN Stift — Abschnitt 4 ├── Upload Stift — Abschnitt 5 · Starten · Testen · Herunterladen · Löschen — Abschnitt 6 └── Dienste Leiste am unteren Rand
| Kachel | Was sie zeigt |
|---|---|
| Allgemeine Einstellungen | Hostname, Geräteort, Zuständige Person, Zeitzone, Sprache, Datumsformat, Zeitformat, die drei Timeouts, den Hauptbildschirm und ob das Akustisches Signal (Buzzer) aktiviert ist. |
| Netzwerk | Die Kabelverbindung: IP-Adresse, Netzmaske, Gateway, DNS-Server und den Modus – DHCP oder Statisch. Ist kein Kabel angeschlossen, steht bei der IP-Adresse Nicht verfügbar. |
| Update | Die installierte Version, den Status – Aktuell oder Update verfügbar – und unter Zuletzt erfolgreich, wann das Terminal zuletzt nach Updates gesehen hat. |
| Leser | Wann zuletzt etwas gelesen wurde: Leser 1 ist der NFC-Leser, Leser 2 der Kartenleser des C1P. Steht dort Noch nie, hat der Leser noch nichts gelesen. Mit dem Symbol Aktualisieren laden Sie die Angaben neu. |
| WLAN | Status, den Namen des WLANs (SSID), IP-Adresse, Netzmaske, Gateway und Modus. |
| Upload | Status (Aktiviert oder Deaktiviert), das Protokoll – also die Upload-Methode –, den Server, ob eine Verbindung besteht, und wie viele Dateien auf dem Terminal liegen: TGF-Dateien sind die Tachographdateien (TGF steht für Tachograph File) – ausgelesene Fahrerkarten und Dateien von Downloadgeräten –, NFC-Dateien die Führerscheinkontrollen. |
Am unteren Rand steht die Leiste Dienste mit Leser 1, Leser 2, Schnittstelle, Update und WLAN. Ein grüner Punkt vor dem Namen heißt: Der Dienst läuft. Wenn Sie mit der Maus auf einen Eintrag zeigen, steht der Zustand dabei.
Sie müssen die Seite nicht neu laden: Das Dashboard holt sich die Werte von selbst immer wieder neu – Netzwerk und WLAN alle 10 Sekunden, die übrigen Kacheln alle 30 bis 60 Sekunden.
03 Allgemeine Einstellungen und Passwort
Ein Klick auf den Stift der Kachel Allgemeine Einstellungen öffnet das gleichnamige Fenster. Links sehen Sie Sprache & Format und darunter unter Aktuelle Konfiguration die Werte, die gerade gelten. Rechts stehen die übrigen Gruppen:
| Gruppe | Felder |
|---|---|
| Sprache & Format | Sprache, Datumsformat und Zeitformat – je eine Auswahlliste. |
| Systeminformationen | Hostname (Pflichtfeld), Gerätestandort, Verantwortliche Person und Zeitzone. Gerätestandort und Verantwortliche Person heißen am Touchscreen Geräteort und Zuständige Person. |
| Ereigniseinstellungen | NFC-Timeout (Sekunden), USB-Timeout (Sekunden) und SmartCard-Timeout (Sekunden), je 1 bis 60, dazu das Kästchen Akustisches Signal (Buzzer) – es piept bei NFC-Tag, SmartCard und USB-Stick. |
| Hauptbildschirm-Anzeige | Der Anzeigemodus: Bild, Statischer Text oder Zeit und Datum. Bei Bild wählen Sie unter Hintergrundbild mit Bild auswählen eine Datei – PNG, JPG, JPEG, GIF, WEBP oder SVG mit höchstens 250 KB. Bei Statischer Text tragen Sie den Text ein. |
Wenn Sie fertig sind, klicken Sie unten rechts auf Speichern. Die Änderungen gelten sofort – am Terminal wie im WebGUI. Mit Abbrechen schließen Sie das Fenster, ohne etwas zu ändern.
Was die Einstellungen bewirken
| Einstellung | Bedeutung und Vorgabe |
|---|---|
| Sprache | Das Terminal spricht neun Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Kroatisch, Niederländisch, Polnisch, Slowenisch und Spanisch. Die Sprache gilt für den Touchscreen und ebenso für das WebGUI – stellen Sie sie am besten so ein, wie die meisten Ihrer Fahrer sie lesen. Ab Werk: Deutsch. |
| Datumsformat und Zeitformat | Wie Datum und Uhrzeit erscheinen; ab Werk DD.MM.YYYY und 24 Stunden. Welche Formate es gibt, zählt die Anleitung „Technische Daten“ in Abschnitt 5 auf. |
| Hostname | Der Name, unter dem das Terminal im Netzwerk auftritt – ab Werk „termitec“. In vielen Netzwerken erreichen Sie das WebGUI darüber, also unter http://termitec/. |
| Gerätestandort und Verantwortliche Person | Freiwillig, aber nützlich, etwa „Halle 2, Eingang“ und „Max Mustermann, IT“. Beides erscheint am Terminal in den Systeminformationen – so sieht jeder sofort, um welches Gerät es geht und wer sich darum kümmert. |
| Zeitzone | Damit die Uhrzeit am Terminal stimmt; ab Werk Deutschland (Berlin). |
| Die drei Timeouts | Zeiten für die drei Ereignisse am Gerät: NFC für den Führerschein, USB für das Downloadgerät und SmartCard für die Fahrerkarte. Ab Werk 5, 10 und 5 Sekunden. Solange alles reibungslos läuft, lassen Sie die Vorgaben am besten, wie sie sind. |
| Akustisches Signal (Buzzer) | Das Terminal piept, wenn es einen NFC-Tag, eine SmartCard oder einen USB-Stick erkennt. Ab Werk ist es eingeschaltet. |
| Anzeigemodus | Was der Hauptbildschirm zeigt, wenn niemand das Terminal benutzt: Zeit und Datum, einen Statischer Text wie Ihren Firmennamen oder ein Bild wie Ihr Firmenlogo. Das Bild laden Sie nur hier im WebGUI hoch. Ein bekannter Name oder ein Logo hat einen schönen Nebeneffekt: Ihre Fahrer erkennen das Terminal sofort als „ihres“. |
Eine Einstellung finden Sie im WebGUI nicht: die Display-Rotation, mit der Sie die Anzeige um 180° drehen. Sie lässt sich nur am Terminal umstellen (Anleitung „Konfiguration am Terminal“, Abschnitt 8).
Das Passwort ändern
Unten links im Fenster finden Sie den Knopf Passwort ändern. Gehen Sie so vor:
- Klicken Sie auf Passwort ändern. Daraufhin öffnet sich ein eigenes Fenster.
- Tragen Sie unter Aktuelles Passwort das bisherige Passwort ein.
- Tragen Sie unter Neues Passwort und noch einmal unter Passwort bestätigen das neue Passwort ein. Es muss mindestens 6 Zeichen lang sein und sich vom bisherigen unterscheiden.
- Klicken Sie auf Passwort ändern. Das WebGUI meldet daraufhin, dass das Passwort geändert ist, und meldet Sie ab. Melden Sie sich anschließend mit dem neuen Passwort wieder an.
Das neue Passwort gilt ab sofort auch am Touchscreen. Ist das Fenster von selbst erschienen, weil das Terminal noch das Werkspasswort hatte (Abschnitt 1), lässt es sich nicht einfach schließen – legen Sie dann zuerst ein eigenes Passwort fest.
04 Netzwerk und WLAN
Netzwerkeinstellungen
Der Stift der Kachel Netzwerk öffnet das Fenster Netzwerkeinstellungen für die Kabelverbindung. Unter Verbindungstyp wählen Sie DHCP (Automatisch) – dann bezieht das Terminal seine IP-Adresse automatisch – oder Statische IP. Bei der statischen Adresse füllen Sie IP-Adresse, Netzmaske, Gateway, Primärer DNS und bei Bedarf Sekundärer DNS aus. Daneben zeigt Aktuelle Konfiguration die Werte, die gerade gelten, dazu Interface, Status und MAC-Adresse.
WLAN-Einstellungen
Der Stift der Kachel WLAN öffnet das Fenster WLAN-Einstellungen. Gehen Sie darin so vor:
- Wählen Sie unter WLAN-Status die Möglichkeit WLAN aktiviert. Rechts erscheint daraufhin die WLAN-Konfiguration.
- Klicken Sie auf Netzwerke scannen und wählen Sie Ihr WLAN aus, oder tragen Sie den Namen unter Netzwerk (SSID) selbst ein.
- Tragen Sie das WLAN-Passwort ein und wählen Sie unter Sicherheit die Verschlüsselung Ihres WLANs – WPA2 oder WPA3.
- Wählen Sie unter IP-Konfiguration DHCP (Automatisch) oder Statische IP und klicken Sie auf Speichern.
Mit WLAN deaktiviert schalten Sie das WLAN ab; das Terminal nutzt dann nur das Kabel.
Das WebGUI läuft über genau die Verbindung, die Sie hier ändern. Ändert sich durch das Speichern die Adresse des Terminals, warnt das WebGUI Sie vorher und speichert erst, wenn Sie ein zweites Mal auf Speichern klicken. Anschließend nennt es Ihnen die neue Adresse. Beim Wechsel auf DHCP vergibt Ihr Netzwerk die neue Adresse – Sie lesen sie dann am Terminal über das Info-Symbol ab. Ändern Sie das WLAN nach Möglichkeit, während das Terminal zusätzlich per Kabel verbunden ist, und umgekehrt.
Bis neue Netzwerk- und WLAN-Einstellungen wirken, können bis zu 60 Sekunden vergehen.
Welche Werte das Terminal annimmt
Im Normalfall brauchen Sie keine Werte einzutragen: Mit DHCP (Automatisch) bezieht das Terminal seine Adresse von selbst aus Ihrem Netzwerk. Eine statische Adresse vergeben Sie nur, wenn Ihr Netzwerk keine Adressen verteilt oder Ihre IT das so vorgibt; die Werte nennt Ihnen Ihre IT. Das Terminal prüft sie, bevor es speichert:
- Die IP-Adresse schreiben Sie als IPv4-Adresse, etwa 192.168.1.100 – jeder Block liegt zwischen 0 und 255.
- Das Gateway muss im selben Subnetz liegen wie die IP-Adresse und darf nicht die eigene Adresse des Terminals sein.
- Für eine statische Konfiguration ist mindestens ein DNS-Server nötig.
Im WLAN funkt das Terminal im 2,4-GHz- und im 5-GHz-Band (IEEE 802.11 b/g/n/ac). Unter Sicherheit lassen sich auch WEP (nicht empfohlen) und Offen (nicht empfohlen) wählen – beides ist unsicher; nehmen Sie WPA2 oder WPA3.
05 Den Upload einrichten
Hier sagen Sie dem Terminal, wohin es die Dateien schicken soll. Dafür gibt es mehrere Upload-Methoden – welche zu Ihnen passt, hängt davon ab, wo die Dateien ausgewertet werden.
Der Stift der Kachel Upload öffnet das Fenster Upload-Einstellungen. Links wählen Sie unter Upload-Konfiguration die Methode; darunter zeigt Aktueller Status, was gerade gilt. Rechts erscheinen die Felder der gewählten Methode:
| Methode | Felder rechts |
|---|---|
| Deaktiviert | Keine – das Terminal überträgt nichts. |
| TG Connect | Servertyp – Cloud-Server (TachoGate) oder Lokaler Server mit Lokaler Server-URL –, Installationscode, Registrierungsstatus und der Knopf Registrieren. |
| YF Connect | Keine. |
| HTTP/HTTPS | Server-URL und Authentifizierung: Bearer Token mit API-Schlüssel oder Basic Authentication mit Benutzername und Passwort. |
| WebDAV | Server, Benutzername, Passwort. |
| FTP/FTPS | Server, Benutzername, Passwort, FTP Basis-Pfad und das Kästchen Alternative Führerscheinkontrolldatei (FSP). |
| SMB/CIFS | Server, Benutzername, Passwort, Freigabename und das Kästchen Alternative Führerscheinkontrolldatei (FSP). |
Was hinter den Methoden steckt: Mit TG Connect gehen die Dateien zum TachoGate-Portal; das Terminal wird dafür einmal registriert (siehe unten). Mit HTTP/HTTPS schickt das Terminal die Dateien an einen eigenen Server, wahlweise im Format JSON oder Multipart; die Beschreibung dieser Schnittstelle ist separat erhältlich. Mit WebDAV, FTP/FTPS und SMB/CIFS legt es die Dateien auf einem Server bzw. in einer Netzwerkfreigabe ab – die Zugangsdaten gibt Ihnen, wer den Server betreibt, meist Ihre IT. Bei Deaktiviert überträgt das Terminal nichts, sondern behält die Dateien im internen Speicher.
Das Kästchen Alternative Führerscheinkontrolldatei (FSP) bei FTP/FTPS und SMB/CIFS legt die Führerscheinkontrollen als konvertierte FSP-Datei ab statt als Original-NFC-Datei (.ntf). Ob Sie das brauchen, hängt von der Software ab, die die Dateien weiterverarbeitet.
Unter jeder Methode steht der Bereich HTTP-Proxy. Setzen Sie dort das Häkchen bei Proxy verwenden, tragen Sie die Proxy-URL ein und – falls Ihr Proxy das verlangt – Proxy-Benutzername und Proxy-Passwort. Beachten Sie den Hinweis darüber: Der Proxy wird auch für Software-Updates verwendet.
Speichern lässt sich erst anklicken, wenn alle Pflichtfelder der Methode gefüllt sind – bei WebDAV, FTP/FTPS und SMB/CIFS also Server, Benutzername und Passwort, bei SMB/CIFS dazu der Freigabename.
TG Connect registrieren
Bei TG Connect wird das Terminal einmal registriert, damit es weiß, zu welchem Zugang es gehört. Erstellen Sie dafür zuerst in der TachoGate-Software einen Install Code:
- Melden Sie sich in der TachoGate-Software an.
- Klicken Sie links unten auf das Einstellungssymbol.
- Klicken Sie im Menü auf Code erstellen und wählen Sie dann TermiTec Terminal.
- Klicken Sie rechts oben auf Install Code generieren. Der Code gilt 72 Stunden.
Tragen Sie den Code dann im WebGUI unter Installationscode ein und klicken Sie auf Registrieren. Der Knopf lässt sich erst anklicken, wenn ein Code eingetragen ist – bei Lokaler Server außerdem die Server-URL. Ist die Registrierung gelungen, steht unter Registrierungsstatus Registriert, und der Knopf heißt nun Erneut registrieren.
Mit dem Install Code verbindet sich ein Terminal mit Ihrem Zugang. Erstellen Sie den Code deshalb erst, wenn das Terminal eingerichtet wird, und geben Sie ihn nur an die Person weiter, die das tut. Nach 72 Stunden verfällt er; dann erstellen Sie einfach einen neuen.
06 Dateien auf dem Terminal
Rechts in der Kachel Upload stehen vier farbige Knöpfe. Mit ihnen stoßen Sie die Übertragung an, prüfen die Verbindung und holen oder löschen die Dateien, die auf dem Terminal liegen.
| Knopf | Was er tut |
|---|---|
| Starten | Startet den Upload von Hand. Das WebGUI meldet anschließend, ob er erfolgreich war. |
| Testen | Prüft, ob das Terminal den Server der eingestellten Methode erreicht. Das Ergebnis erscheint als Meldung – bei einem Fehler mit dem Grund. |
| Herunterladen | Lädt die Dateien vom Terminal als ZIP-Datei auf Ihren PC. Vorher fragt das WebGUI nach dem Format: Normal (.ntf) mit den Original-NFC-Dateien oder Alternativ FSP (.FSP) mit konvertierten Führerscheinkontrolldateien. |
| Löschen | Löscht alle Dateien auf dem Terminal – erst nach der Rückfrage Alle Dateien löschen?. |
Starten und Testen lassen sich nur anklicken, wenn eine Upload-Methode eingerichtet ist; Herunterladen und Löschen nur, wenn auf dem Terminal Dateien liegen. Wie viele es sind, zeigen TGF-Dateien und NFC-Dateien in derselben Kachel.
Gelöschte Dateien lassen sich nicht wiederherstellen. Sind sie noch nicht übertragen, sind sie verloren. Laden Sie die Dateien deshalb vor dem Löschen herunter, wenn Sie nicht sicher sind, dass sie am Ziel angekommen sind.
Kann das Terminal länger nichts übertragen, holen Sie die Dateien mit Herunterladen auf Ihren PC und bringen sie auf anderem Weg ans Ziel – etwa über das Hochladen im Browser Ihrer Auswertungssoftware.
07 Das System-Update
Der Stift der Kachel Update öffnet das Fenster System-Update. Oben unter Update-Status stehen Aktuelle Version, Status und Letzte erfolgreiche Prüfung. Mit Erneut nach Updates suchen sieht das Terminal sofort nach.
Ist eine neue Version da, meldet das Fenster Ein Update ist verfügbar! und nennt die verfügbare Version samt Beschreibung. Mit Update herunterladen und installieren spielen Sie sie ein. Beachten Sie dabei die wichtigen Hinweise, die das Fenster nennt:
- Das Gerät muss während des Updates mit Strom versorgt sein – schalten Sie es nicht aus.
- Nach der Installation startet das System automatisch neu, und alle aktuellen Verbindungen werden beendet.
Nach dem Neustart laden Sie die Seite neu und melden sich wieder an.
Ein Update von Hand aufspielen
Für Ausnahmefälle gibt es darunter Manuelles Update hochladen. Damit übertragen Sie eine Update-Datei mit der Endung .uu9 auf das Terminal. Die Datei muss im V2-Format vorliegen und für die Seriennummer genau dieses Terminals erstellt worden sein; auch ältere Versionen lassen sich so installieren. Klicken Sie auf Datei auswählen (.uu9), wählen Sie die Datei und klicken Sie auf Hochladen und installieren. Auch danach startet das Terminal neu.
08 Wenn etwas nicht geht
| Beobachtung | Ursache und Abhilfe |
|---|---|
| Die Seite lässt sich nicht öffnen | Die Adresse stimmt nicht, Ihr PC ist nicht im selben Netzwerk, oder das Terminal startet gerade neu. Lesen Sie die Adresse am Terminal über das Info-Symbol ab und versuchen Sie es nach einer Minute erneut (Abschnitt 1). |
| „Falsches Passwort“ | Es gilt dasselbe Passwort wie am Touchscreen. Ab Werk lautet es termitec; ein eigenes kennt, wer das Terminal eingerichtet hat. |
| Nach der Anmeldung erscheint sofort „Passwort ändern“ | Das Terminal hat noch das Werkspasswort. Legen Sie ein eigenes fest; danach meldet das WebGUI Sie ab, und Sie melden sich mit dem neuen Passwort an (Abschnitt 3). |
| Das neue Passwort wird nicht angenommen | Es ist kürzer als 6 Zeichen, die beiden Eingaben stimmen nicht überein, oder es gleicht dem bisherigen. Die Meldung im Fenster nennt den Grund. |
| Nach dem Speichern der Netzwerkeinstellungen reagiert die Seite nicht mehr | Die Adresse des Terminals hat sich geändert. Öffnen Sie die neue Adresse, die das WebGUI genannt hat, oder lesen Sie sie am Terminal über das Info-Symbol ab (Abschnitt 4). |
| „Speichern“ lässt sich nicht anklicken | Ein Pflichtfeld der Upload-Methode ist leer, oder bei Proxy verwenden fehlt die Proxy-URL. Füllen Sie die Felder aus (Abschnitt 5). |
| „Registrieren“ lässt sich nicht anklicken | Der Installationscode fehlt – bei Lokaler Server außerdem die Server-URL. |
| „Registrierung fehlgeschlagen“ bei TG Connect | Der Install Code ist falsch getippt oder älter als 72 Stunden, oder das Terminal erreicht das Internet nicht. Prüfen Sie die Netzwerkverbindung und erstellen Sie im Zweifel einen neuen Code (Abschnitt 5). |
| „Server antwortete mit einer Webseite (Proxy oder Anmeldeportal?)“ | Zwischen Terminal und Internet steht ein Proxy oder eine Anmeldeseite. Tragen Sie den Proxy bei der Upload-Methode ein (Abschnitt 5) oder fragen Sie Ihre IT. |
| Eine statische IP-Adresse wird nicht gespeichert | Eine Adresse ist nicht als IPv4-Adresse geschrieben, das Gateway liegt nicht im Subnetz der IP-Adresse, oder der DNS-Server fehlt. Die Meldung nennt den Grund; lassen Sie sich die Werte von Ihrer IT bestätigen (Abschnitt 4). |
| „Starten“ und „Testen“ sind ausgegraut | Es ist keine Upload-Methode eingerichtet. Richten Sie zuerst eine ein (Abschnitt 5). |
| „Herunterladen“ und „Löschen“ sind ausgegraut | Auf dem Terminal liegen keine Dateien – TGF-Dateien und NFC-Dateien stehen auf 0. |
| „Verbindungstest fehlgeschlagen“ | Das Terminal erreicht den Server nicht. Die Meldung nennt den Grund – häufig eine falsche Serveradresse, falsche Zugangsdaten oder ein fehlender Proxy. Prüfen Sie die Angaben mit Ihrer IT. |
| „Es läuft bereits ein Upload.“ | Das Terminal überträgt gerade. Warten Sie einen Moment und klicken Sie später erneut auf Starten. |
| Das manuelle Update wird abgelehnt | Die Datei ist keine gültige .uu9-Datei im V2-Format, oder sie wurde für ein anderes Terminal erstellt – dann nennt die Meldung beide Seriennummern. Sie brauchen eine Datei für die Seriennummer dieses Terminals. |
| Eine Kachel zeigt „Fehler“ | Das WebGUI hat vom Terminal keine Antwort bekommen. Laden Sie die Seite neu; hilft das nicht, prüfen Sie am Terminal, ob es läuft. |
Für technischen Support, Beratung und Vertrieb wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
TermiTec · Im WebGUI · Kurzanleitung
Konfiguration im WebGUI
Hier erfahren Sie in Kürze, wie Sie das WebGUI im Browser öffnen, was das Dashboard zeigt, wo Sie Einstellungen, Upload und Passwort ändern und wie Sie Dateien herunterladen und Updates einspielen.
01 Aufrufen und anmelden
Die Adresse zeigt das Terminal unter WebGUI-Adresse, wenn Sie am Terminal links auf das Info-Symbol tippen; oft geht auch http://termitec/. Tragen Sie sie im Browser ein, geben Sie das Passwort des Terminals ein und klicken Sie auf Anmelden. Mit dem Werkspasswort termitec verlangt das WebGUI seit Version 1.3.1 zuerst ein eigenes Passwort (mindestens 6 Zeichen) – vorher geht es nicht weiter. Oben rechts: hell/dunkel und Abmelden. Die Sprache folgt der Einstellung am Terminal.
02 Das Dashboard
Sechs Kacheln: Allgemeine Einstellungen, Netzwerk, Update, Leser (Leser 1 = NFC, Leser 2 = Kartenleser), WLAN und Upload; unten die Leiste Dienste. Der Stift einer Kachel öffnet ihre Einstellungen. Die Werte aktualisieren sich von selbst.
03 Allgemeine Einstellungen und Passwort
Im Fenster stehen Sprache & Format, Systeminformationen (Hostname, Gerätestandort, Verantwortliche Person, Zeitzone), Ereigniseinstellungen (Timeouts, Buzzer) und Hauptbildschirm-Anzeige (Bild bis 250 KB, Statischer Text oder Zeit und Datum); dann Speichern. Unten links Passwort ändern: aktuelles Passwort, neues zweimal (mindestens 6 Zeichen, anders als bisher) – danach meldet das WebGUI Sie ab. Die Sprache gilt auch am Touchscreen; die Timeouts (ab Werk 5, 10, 5 Sekunden) gelten für Führerschein, Downloadgerät und Fahrerkarte. Die Display-Rotation gibt es nur am Terminal.
04 Netzwerk und WLAN
Netzwerk: DHCP (Automatisch) oder Statische IP mit IP-Adresse, Netzmaske, Gateway, DNS. WLAN: WLAN aktiviert, Netzwerke scannen, Passwort, Sicherheit WPA2 oder WPA3, IP-Konfiguration. Ändert sich die Adresse, warnt das WebGUI und speichert erst beim zweiten Klick; danach ist es unter der neuen Adresse erreichbar. Statische Adressen als IPv4, Gateway im selben Subnetz, mindestens ein DNS-Server.
05 Den Upload einrichten
Links die Methode wählen (Deaktiviert, TG Connect, YF Connect, HTTP/HTTPS, WebDAV, FTP/FTPS, SMB/CIFS), rechts die Felder füllen, darunter bei Bedarf den HTTP-Proxy – er gilt auch für Updates. Speichern geht erst mit allen Pflichtfeldern. TG Connect: Install Code in der TachoGate-Software erstellen (Einstellungssymbol links unten, Code erstellen, TermiTec Terminal, Install Code generieren; gilt 72 Stunden), unter Installationscode eintragen, Registrieren, Status Registriert.
06 Dateien auf dem Terminal
- Starten: Upload von Hand. Testen: Verbindung zum Server prüfen.
- Herunterladen: ZIP mit Normal (.ntf) oder Alternativ FSP (.FSP).
- Löschen: alle Dateien auf dem Terminal – endgültig. Vorher herunterladen, wenn Sie unsicher sind.
07 Das System-Update
Erneut nach Updates suchen; ist eins da, Update herunterladen und installieren – Strom anlassen, das Terminal startet neu, danach neu anmelden. Von Hand: .uu9-Datei (V2, für die Seriennummer dieses Terminals) über Datei auswählen (.uu9).
08 Wenn etwas nicht geht
| Beobachtung | Ursache und Abhilfe |
|---|---|
| Seite öffnet nicht | Adresse am Terminal prüfen, PC im selben Netz? |
| „Falsches Passwort“ | Dasselbe wie am Touchscreen; ab Werk termitec. |
| Seite reagiert nach Netzwerk-Änderung nicht | Neue Adresse öffnen. |
| „Speichern“ oder „Registrieren“ grau | Pflichtfeld bzw. Installationscode fehlt. |
| Knöpfe im Upload grau | Keine Methode eingerichtet bzw. keine Dateien da. |
| Manuelles Update abgelehnt | Keine gültige .uu9-Datei für dieses Terminal. |
Für technischen Support, Beratung und Vertrieb wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
TermiTec · Bereich Technik
Technische Daten
Hier finden Sie alle Zahlen zum TermiTec auf einen Blick: Maße und Gewicht, Strom, Netzwerk, die Upload-Methoden, die Dateien, die das Terminal liest und schreibt, die Sprachen und Formate – und wer das Gerät herstellt.
Nachschlagen werden Sie hier vor allem dann, wenn Sie den Aufstellort planen, ein Netzteil kaufen oder Ihrer IT sagen müssen, was das Terminal im Netzwerk braucht.
01 Gehäuse und Anzeige
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Gehäuse-Maße | 174 × 189 × 70 mm |
| Gehäuse-Gewicht | 735 g |
| Display | Kapazitiver 7-Zoll-Touchscreen mit IPS-Technologie, 16:9, 1024 × 600 Bildpunkte |
| Sichtbare Displaygröße | 154 × 86 mm |
| Kartenleser (nur C1P) | Für kontaktbehaftete Chipkarten; liest alle Fahrerkarten |
| NFC-Leser | Für Nahfeldkommunikation mit NFC-Tags, etwa zur Führerscheinkontrolle |
| USB-A (vorne, nur C1P) | Zum Lesen von Speichergeräten und USB-Downloadgeräten |
| USB-C (hinten) | Stromversorgung mit Netzteil |
| RJ45-Ethernet-LAN (hinten) | Lokales Netzwerk und Power over Ethernet |
| Interner Speicher | 32 GB – für Dateien, solange sie nicht übertragen sind |
| Einsatz | Nur im Innenbereich, ohne direkte Sonneneinstrahlung, bei 5 °C bis 40 °C |
| Montage | An der Wand, mit Schablone, zwei Dübeln 6 × 30 mm und zwei Schrauben 4,0 × 30 mm (PZ2) |
02 Strom
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Spannungsversorgung | 5,1 Volt DC über USB-C |
| Leistungsaufnahme | höchstens 27 Watt |
| Netzteil | USB-C mit Power Delivery (PD), 5,1 Volt, 5 Ampere, 27 Watt – nicht im Lieferumfang |
| Power over Ethernet | PoE+ nach IEEE 802.3at über die RJ45-Buchse; Netzwerkkabel ab CAT 5e und ein PoE-Injektor oder PoE-Switch |
| RTC-Batterie | 3 Volt – sie hält die Uhr des Terminals |
Ein Netzteil, das diese Werte nicht liefert, kann das Terminal beschädigen.
03 Netzwerk und Upload
Netzwerk
| Verbindung | Werte |
|---|---|
| LAN | Gigabit Ethernet; IP-Adresse per DHCP oder statisch |
| WLAN | 2,4 GHz und 5 GHz, IEEE 802.11 b/g/n/ac; IP-Adresse per DHCP oder statisch; Verschlüsselung WPA2 oder WPA3 (WEP und offen möglich, aber nicht empfohlen) |
| HTTP-Proxy | Optional, mit Benutzername und Passwort; gilt auch für Software-Updates |
Upload
| Methode | Weg |
|---|---|
| TG Connect | Zum TachoGate-Portal (Cloud-Server) oder zu einem lokalen Server; Registrierung mit Install Code; braucht Internet |
| HTTP/HTTPS | Mit JSON oder Multipart; Authentifizierung per Bearer Token oder Basic Authentication. Die Dokumentation ist separat erhältlich. |
| WebDAV | Über das WebDAV-Protokoll |
| FTP/FTPS | Über das FTP-Protokoll |
| SMB/CIFS | Über eine SMB/CIFS-Netzwerkfreigabe |
| YF Connect | Über die YF Connect-Schnittstelle |
04 Dateien
Dateien, die das Terminal liest
Von USB-Geräten und USB-Downloadgeräten übernimmt das Terminal (nur C1P) Dateien mit diesen Endungen:
.ddd / .c1b / .c1a / .v1b / .v1a / .c2b / .c2a / .v2b / .v2a / .tgd / .esv / .dsr
Dateien, die das Terminal schreibt
| Quelle | Endung | Beispiel für den Dateinamen |
|---|---|---|
| Fahrerkarte (nur C1P) | .DDD | C_20250101_000100_M_Muster_DF00000000000000.DDD |
| Führerscheinkontrolle per NFC | .ntf | 2025-01-01_00-01-00-Timer_UID.ntf |
Bei FTP/FTPS und SMB/CIFS kann das Terminal die Führerscheinkontrollen auf Wunsch zusätzlich als konvertierte Datei im FSP-Format ablegen (Alternative Führerscheinkontrolldatei (FSP)). Im WebGUI laden Sie die gespeicherten Dateien als ZIP herunter – im Format Normal (.ntf) oder Alternativ FSP (.FSP).
05 Sprachen, Formate und Zeitzonen
| Einstellung | Auswahl | Ab Werk |
|---|---|---|
| Sprache | Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Kroatisch, Niederländisch, Polnisch, Slowenisch, Spanisch | Deutsch |
| Datumsformat | DD.MM.YYYY (DE/AT/CH), DD/MM/YYYY (UK/ES/FR/IT), DD-MM-YYYY (NL), MM/DD/YYYY (US), YYYY-MM-DD (ISO) | DD.MM.YYYY |
| Zeitformat | 24 Stunden, 12 Stunden (AM/PM) | 24 Stunden |
| Zeitzone | Deutschland (Berlin), Österreich (Wien), Schweiz (Zürich), Niederlande (Amsterdam), Frankreich (Paris), Italien (Rom), Spanien (Madrid), Polen (Warschau), Großbritannien (London), USA (New York), UTC | Deutschland (Berlin) |
| Hostname | frei wählbar | termitec |
| Event-Timeouts | 1 bis 60 Sekunden | NFC 5, USB 10, SmartCard 5 |
Die Auswahl entspricht dem WebGUI; die Sprache gilt für Touchscreen und WebGUI zugleich.
06 Hersteller und Kennzeichnung
Hergestellt wird das TermiTec von der ParaGate GmbH, Obere Zeil 6-8, 61440 Oberursel, E-Mail info@paragate.de. Für technischen Support, Beratung und Vertrieb ist jedoch Ihr Händler der richtige Ansprechpartner.
Das Gerät trägt die CE-Kennzeichnung und ist RoHS-konform. Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne bedeutet: Entsorgen Sie das Terminal nicht im Hausmüll, sondern über die Sammelstellen für Elektro- und Elektronik-Altgeräte.
Die Originalbedienungsanleitung in deutscher Sprache trägt die Version 1.3.1; Änderungen sind ohne vorherige Ankündigung vorbehalten.
07 Wenn etwas nicht geht
| Beobachtung | Ursache und Abhilfe |
|---|---|
| Das Terminal startet am Netzteil nicht | Das Netzteil liefert nicht genug Leistung oder kein Power Delivery. Nötig ist ein USB-C-Netzteil mit Power Delivery, 5,1 Volt, 5 Ampere, 27 Watt (Abschnitt 2). |
| Am PoE-Switch bekommt das Terminal keinen Strom | Der Switch liefert kein PoE+ nach IEEE 802.3at, oder das Kabel ist schlechter als CAT 5e. |
| Das Terminal findet das WLAN nicht | Es funkt im 2,4- und 5-GHz-Band nach IEEE 802.11 b/g/n/ac. Prüfen Sie, ob das WLAN am Aufstellort in einem dieser Bänder ankommt. |
| Eine Datei vom Downloadgerät wird nicht übernommen | Ihre Endung steht nicht in der Liste (Abschnitt 4). |
Für technischen Support, Beratung und Vertrieb wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
TermiTec · Bereich Technik · Kurzanleitung
Technische Daten
Die wichtigsten Zahlen zum TermiTec in Kürze: Gehäuse, Strom, Netzwerk und Upload, Dateien, Sprachen und Hersteller.
01 Gehäuse und Anzeige
174 × 189 × 70 mm, 735 g. 7-Zoll-Touchscreen (IPS, 16:9, 1024 × 600, sichtbar 154 × 86 mm). Kartenleser und USB-A vorne nur beim C1P, NFC-Leser bei beiden; hinten USB-C und RJ45. 32 GB interner Speicher. Nur innen, 5 °C bis 40 °C.
02 Strom
5,1 Volt DC über USB-C, höchstens 27 Watt: Netzteil mit Power Delivery, 5,1 V, 5 A, 27 W (nicht im Lieferumfang). Oder PoE+ (IEEE 802.3at) mit Kabel ab CAT 5e. RTC-Batterie 3 Volt.
03 Netzwerk und Upload
LAN: Gigabit Ethernet, DHCP oder statisch. WLAN: 2,4 und 5 GHz, IEEE 802.11 b/g/n/ac, DHCP oder statisch. Upload: TG Connect, HTTP/HTTPS (JSON oder Multipart), WebDAV, FTP/FTPS, SMB/CIFS, YF Connect; optional HTTP-Proxy.
04 Dateien
Liest (C1P, von USB): .ddd / .c1b / .c1a / .v1b / .v1a / .c2b / .c2a / .v2b / .v2a / .tgd / .esv / .dsr. Schreibt: Fahrerkarte als .DDD, Führerscheinkontrolle als .ntf – auf Wunsch zusätzlich als FSP.
05 Sprachen, Formate und Zeitzonen
Neun Sprachen (ab Werk Deutsch), fünf Datumsformate (ab Werk DD.MM.YYYY), 24 oder 12 Stunden, elf Zeitzonen (ab Werk Deutschland (Berlin)), Hostname ab Werk „termitec“, Event-Timeouts 1 bis 60 Sekunden.
06 Hersteller und Kennzeichnung
ParaGate GmbH, Obere Zeil 6-8, 61440 Oberursel, info@paragate.de. CE, RoHS; nicht im Hausmüll entsorgen.
07 Wenn etwas nicht geht
| Beobachtung | Ursache und Abhilfe |
|---|---|
| Startet am Netzteil nicht | Netzteil ohne Power Delivery oder zu schwach. |
| Kein Strom am PoE-Switch | Kein PoE+ (802.3at) oder Kabel unter CAT 5e. |
| Datei vom Downloadgerät fehlt | Endung nicht in der Liste. |
Für technischen Support, Beratung und Vertrieb wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.